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Die Irokesen haben eine Gewohnheit, die man denRecenftnten empfehlen möchte. Sie pflegen nemlich bei)ihren festlichen Verfammlnngcn auftutreren, lim das Lobihrer Helden zu singen. Entfernt sich Einer der Sängervon der Wahrheit, so schwärzt man ihm das Gesicht. O!Wenn man doch jedem lügenhaften Recenscntcn auch nureinen Schnurrbart mahlen dürfte! wie viele Schnurrbartewürden in der Welt hcrumlaufen!
Daß sic bisher ohne Schnurrbarte geduldet worden,möchte noch hingehn; daß die L. Z. aber sogar ihre Na-menlosigkeit für unverletzlich halt, daß sie das Vergreifendaran, wie die jüdischen Priester daS Eindringen des Ti-tus in ihr Allerheiligstcs, als eine Gottlosigkeit betrachtet;daß sie gleichsam eine Freistatt uns sich macht, wohin sichallerley Leute flüchten dürfen, und wo die Gerechtigkeitsie nicht erreichen kann, (so wie es in Nom eine gewisseKirchentreppe giebt, auf der man der Sbirrcn spottet—)das ist eine so komische Anmaßung, daß man ausrufenmöchtet rilum tenealir smici!
Man höre doch, was ein Herr Necenscnt, dem manauf die Spur gekommen war, im Intelligenzblatt des Ja«nuarmonats 1795 sich Zusagen untersteht:
„Wenn Hr. M. mich gemeynt, errathen, oder durch^unerlaubte Wege erfahren hatte — "
Ist freylich schlechtes Deutsch, und soll eigentlich hei-ßen : meinen Namen erfahren hatte — aber nun — dieungeheure Anmaßung! — Die Anonymität der Recenftnten
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