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Ach! als zarte KnobenpflonzcAls ein hülfeloser WurmRiß mich fort im WirbeltanzeHarten Schicksals ranher Sturm!
Als die Gärtnerin gewichen,
Die für's Bliimlein Sorg' getragen,
Kamen Harm und Gram geschlichenMir am wunden Herz zu nagen.
Ja ein zartes Kind an JahrenMußt' ich dennoch schon erfahren,
Auch die bittcrn LeidesspcndcnKommen aus des Schöpfers Händen.
Dies zwar konnte ich nicht fassenIn befangner Kindcrzeit,
Wie dies mag znsammcnpasscnMit des Herrn Gerechtigkeit.
Trost ist's mir, wenn ich jetzt denke:
„Alle diese TcufclsränkeKonnten mir den HimmclsglaubcnAn den lieben Gott nicht rauben."
Und so floß im bittern HarmeTrüb dahin die Kinderzeit;
Ich entbehrte ja die warmeKindlich frohe Heiterkeit.
Stille Wchmnth, stille TrauerUnd der Krankheit FieberschauerWarfen jetzt des Jünglings GliederAuf das Krankenlager nieder.
Wenn ich dann oft ganz vernichtet,
Flog mir des Gedankens HelleWie ein Blitzstrahl durch die Seele,
Und er hat mich aufgerichtet.
Daß im schönen SternenhimmelNoch ein guter Vater throne,
Daß in diesem WeltgctümmclNoch ein guter Engel wohne.
Ganz entkräftet, leichcnhagcr,
Rafft' ich mich vom Krankenlager,
Um in's Grüne hinznsinken,
Airs dem Waldduft Kraft zu trinken.
Nachdem die Leideilszeit überstanden war, begab er sich für einige Zeit auf'sLand, wohin ist unschwer zu errathen. Der menschenfreundliche Abt Komaronyöffnete ihm die gastlichen Pforten des Klosters Heiligcnkreuz, und die gute Kost,die er hier genoß, — er war ja nicht mehr Coiwictist — sowie die frischeWaldluft bewirkten bald die vollständige Herstellung des Neconvalesccnten.
Hier gab es Anregung zu neuem Schaffen. Der Bruder des MitschülersSylvester, Julius, war damals Clerikcr im Kloster, und auf seine Anregungentstand unter den angehenden Geistlichen eine kleine, den Männergesang pflegendeVereinigung. Zum Gebrauche für dieselbe schrieb Herb eck einiges, und cs scheintzweifellos in jene Zeit die Composition zweier vierstimmiger Männerchöre: „Andie Freude", Gedicht von Hagedorn und „Die Lerchen", Gedicht von Uhland,deren Manuscripte verschollen, von welchen aber Abschriften im Kloster aufbe-wahrt sind, zu fallen. Herbeck, dessen einstiger schöner Sopran sich in dem