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ferner das Lied „Der Mond" zu fallen, in das Jahr 1844 ein Rantum 6r§oin I? für gemischten Chor, Streichinstrumente und Orgel, welches schon bestimmtereFormen anfweist, später ein Offertorium in 0 für Flöten- und Sopran-Solo,gemischten Chor, kleines Orchester und Orgel und ein Offertorium in 6 fürOboe- und Baß-Solo, gemischte» Chor, Orchester und Orgel.
Mit der Zeit zog Pater Rudolf mildere Saiten auf. Er duldete es, daßjene Schüler, welche ein Streichinstrument spielen konnten, einen musikalischenVerein bildete», um dessen Organisation hauptsächlich Johann sich verdientmachte. Am Vorabende des Namenstages des Prüfectcn wurde diesem ein musi-kalisches Ständchen gebracht, wobei eine „Symphonie" von Hcrbeck — that-sächlich ein einfaches Streichgnartett — zur Aufführung gelangte. Dieses hatvier Sätze: Vnäantö O-änr, Mia^io 6-änr, Uannstt IQinr, Vils^w 6-nroII,dann O-änr. Der zweite Satz beginnt mit einem Solo seines Licblingsinstrn-menteS, des Cello, wozu die übrigen Instrumente in ans- und abwogcndenTriolenfignrcn die Begleitung bilden. Das Finale soll eine gewisse Majestätzur Schau tragen. Einen solchen Charakter einem Musikstücke zu verleihen, welchesohne Aufwand sinnlicher Mittel dnrchgeführt ist, dazu hat cs dem Knaben denndoch noch an schöpferischer Kraft gefehlt. Johann arrangirtc für dieses Streich-orchester auch verschiedene Stücke fremder Componisten, wovon jedoch nur zwei:ein Motiv ans der Oper „Montecchi und Capnlctti" von Bcllini und VileZroanö der VI. Sonate von Mozart (für Quintett bearbeitet) erhalten sind. SeinerVerehrung für Mozart gab er durch die Composition eines „LobgesangcS" fürsünfstinnnigc» gemischten Chor und großes Orchester Ansdruck. Die ^liv^ro-Einleitnug hierzu ist dem Finale des vorher genannten Streichquartettes ent-nommen. Die kurze Einleitung löst sich in ein VilvAro wmastoso auf, demder Text
„Vivat Dir Mozart, unsterblicher Meister!
Heil dir Oesterreich, das ihn geboren!
Vivat den Göttern, die ihn erkoren, rc."
unterlegt ist. Wer das herzlich schlechte Gedicht verbrochen, konnte nicht fest-gestellt werden. Von der Großartigkeit der musikalischen Anlage möge sich derLeser aus de» angcfügten wenigen Takten selbst überzeugen.
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