D er B a uer als Hausarzt.Ein Volkslied.
(Mitgetheilt von Betty Gleim).
In löven Lü, hört to mi all,
Wat sick to drog vorn Dodcofall;
Wo ick um mine Fro bin kaamcn,
De Dod het er by de Manen 1) naamen.De Krankheit krecg se in den Kaabcn 2);Sc la to Hns sick achtern Aabcn 3),
Sc hos'd, sc prns'd, fc lecm von Sinn,Ick dacb'd, de Dnvel stekr in!
En ölen Kohlstrnnck melkt h'ndäl,
Ick gev er denn: sink den endaal.
Ick mos er mit Gewalt h'nintwingen,Drum wer he ok so swar to slingen fl).To drep ick ösen Schcepcr an;
De Keerl doktert wat he kann,
1 ) Mauen, Aermcl. 2) Kopf. 3) hintern Ofen. 4Nied'crryein pflegt das unwissende Volk ge«längliche Kartoffel» zu verschlucken, u:; den .zu vertreiben. Unser bremischer Bauer macht c-noc>- kräftiger.
*) Nach einer andern Handschrift:
Len Kvhlslrunk, weekt in Melk, ick hahlEhr denn, unu sei: „schluck dal hcndahlH,
) A-nvttene--ustcn