Druckschrift 
2 (1822)
Entstehung
Seite
297
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D er B a uer als Hausarzt.Ein Volkslied.

(Mitgetheilt von Betty Gleim).

In löven, hört to mi all,

Wat sick to drog vorn Dodcofall;

Wo ick um mine Fro bin kaamcn,

De Dod het er by de Manen 1) naamen.De Krankheit krecg se in den Kaabcn 2);Sc la to Hns sick achtern Aabcn 3),

Sc hos'd, sc prns'd, fc lecm von Sinn,Ick dacb'd, de Dnvel stekr in!

En ölen Kohlstrnnck melkt h'ndäl,

Ick gev er denn: sink den endaal.

Ick mos er mit Gewalt h'nintwingen,Drum wer he ok so swar to slingen fl).To drep ick ösen Schcepcr an;

De Keerl doktert wat he kann,

1 ) Mauen, Aermcl. 2) Kopf. 3) hintern Ofen. 4Nied'crryein pflegt das unwissende Volk ge«längliche Kartoffel» zu verschlucken, u:; den .zu vertreiben. Unser bremischer Bauer macht c-noc>- kräftiger.

*) Nach einer andern Handschrift:

Len Kvhlslrunk, weekt in Melk, ick hahlEhr denn, unu sei:schluck dal hcndahlH,

) A-nvttene--ustcn