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Niedertentscbe M u n d a r t e n
zwrs ch c n
dem Rhein und der Elbe,
^ie Mundarten sowol dieser Gegenden, als zwi-schen der Elbe und der Weichsel, weichen zwar inder Aussprache, der Formung und Abänderung derWerter, zumeist aber im Redesange (^ccentk) viel-sältlich von einander ab, doch stimmen sie in denmeisten Dingen mit einander so überein, daß dieSprecher der einen, auch dem Sprecher der andernimmer noch leicht verständlich bleiben. Der Grunddieser Uebereinstimmung ist die alte niedcrsächsischeBnckersprache, welche sich in den ehemaligen Han-secstädten, besonders in den Städten um die Elbeausgebildet, und durch die Uebersetzung der Bibeleine veste Grundlage gewonnen hatte. Beträchtlicherentfernen sich jedoch die westphälischen, weit mehraber, ja selbst bis zur Unverständlichkeit die friesi-schen Mundarten; dcsshalb, weil bcyde immer mehrmit dem Auslände in Berührung stunden, und an
RatlofS Mustcrsaa! 2 r. Bv, (12)