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VIII
-Niedersächsische Mundart.
.^.ie reine niedcrsächsischc Mundart, welche dnrcüdie alten Bibelübersetzungen und viele altere undneuere Erdichte bekannt genug ist, vermeidet fastalle jene Doppellaute, welche sich von Wcstphalcnüber Hamburg bis Holstein verbreiten.
Wir thcilcn darum nur einige Probestücke, be-sonders auö den abweichenden Mundarten mit, undzwar:
1 ) Aus der Hamburgischen, welche sich an dienordfricsischc entschließt. Erschienen in der ei-ben sind: De nyc polecrte u t i o p i s eb e
Bockesbüdel in vecr Scherzgedichtedörch H. W. L. Rost, Y6 S- 8-; wahrschein-lich noch vor Gottscheds Zeiten gedruckt.
Der Bauer mit der Erbschaft aus demFranzösischen des Marivaur übersetzt von Krie-gern, woraus Lcssing in seiner HamburgischenDramaturgie t767 St. 28, eine Probe mittberlt.Ein Gedicht befindet sich in Riehcys Hamburgi-chcm Idiotikon, einige in Schützens holstciurchemIdiotikon, andere auch in Wcichmanns Poesie derNiedc.sachsen, woraus wir eines nachher vorlegen.