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hinderte lind gar nicht verliesse. Iler Schmerz besteht eine Wocheund hat sich an einen Coitus angeschlossen, der übrigens von denEheleuten sehr selten ausgeübt wird. I)ie linke mittlere Nasenmuschelzeigt eine geringfügige lappige Hypertrophie, sonst keinerlei Veränderung.
Ich habe, nachdem sich ein Bestreichen des rechten Nasenbodensmit dünner Cocainlösung — Ausschluss der Suggestion! — ganz erfolgloserwiesen hatte, eine halbe Stunde später den regulären Cocainversuchan der „Magenschmerzstelle“ vorgenommen. Mit dem positivsten Er-folge. Nach fünf Minuten war der Steissschmerz absolut verschwunden.Sofort wurde die Extirpation des cocainisirten vorderen Theiles derlinken mittleren Muschel angeschlossen, worauf der Steissschmerz.definitiv fortblieb! Er war bis zum März 1896, wo ich diePatientin zuletzt sah, auch nicht einmal wiedergekehrt.
Es wird mir schwer, aus nur einem einzigen Versuch einenSchluss zu ziehen. Sonst müsste ich behaupten, dass auch dieneuralgische Coccygodynie mit der linken mittleren Nasenmusclielin Beziehung steht. Doch habe ich geglaubt, die angezogenen Er-fahrungen nicht verschweigen zu dürfen. Vielleicht bieten sie Andereneine willkommene Gelegenheit zur Prüfung.
VIII.
Wir haben bisher in den Mittelpunct unserer Betrachtungdie Menstruation gestellt. An ihr liess sich der Zusammen-hang zwischen Nase und Sexualvorgängen am augenfälligstenaufzeigen. Wir sahen, dass zu grosse oder zu geringe Blutinengenbei den Menses, dass ein unregelmässiger Eintritt derselben, dassvor allem eine bestimmte Art der sie begleitenden Schmerzen vonder Nase abhängen. Die nasale Form der Dysmenorrhoe fandenwir beim Geburtsact als „echten Wehenschmerz“ wieder, und dieganz vollendete Analogie dieses Schmerzes mit dem nasal-dys-menorrhoisclien zwang uns zu dem weiteren Schlüsse, der Kreiss-vorgang sei seiner biologischen Stellung nach eine grosse Men-struation. Der Menstruationsprocess, so nahmen wir an, höre währendder Schwangerschaft keineswegs auf, sondern finde nur nichtseinen normalen Ablauf durch die menstruelle Blutung. DieAntriebe,.Avelche sonst die Blutung auslösen, würden aufgespeichert und wennihre Summe — normalerweise mit der zehnten menstruellen Weile— den Schwellenwerth überschritte, dann werde jener gewaltigeMenstruationsvorgang entfesselt, dessen Resultat die endgiltige-Lüsung des Eies vom mütterlichen Fruchthalter ist.
Fliess, Die Beziehungen zwischen Nase und weiblichen Geschlechtsorganen. g