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Die Beziehungen zwischen Nase und weiblichen Geschlechtsorganen : in ihrer biologischen Bedeutung dargestellt
Entstehung
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Mitten im Antlitzthcil des Schädels liegt die Nase, das Sclialt-stiick zwischen dem Sehorgan, der Mundhöhle und den knöcher-nen Grundlagen des Vorder- und Mittelhirns.

Ihre Mündung in den Nasenrachenraum gibt ihr örtliche Be-ziehungen zum Ohr und zum Kehlkopf.

Aber diese nachbarlichen Verhältnisse begrenzen die Bedeutungder Nase ebensowenig, wie ihre Einrichtungen für die Athmungund für den Geruch.

Denn eine wichtige Verknüpfung gesellt sie zum Geschlechts-apparat, mit dem sie in inniger Wechselwirkung steht. Für dieseVerknüpfung, soweit sie wenigstens das weibliche Geschlecht be-trifft, werden die folgenden Auseinandersetzungen die thatsächlicheUnterlage zu liefern haben. Und zwar werden es die eigenenErfahrungen des Verfassers sein, auf die er sich zu stützen gedenkt. *)

I.

Wenn man bei Frauen während der Menstruation die Nase unter-sucht, so fällt es auf, dass bei den meisten eine oder beide untereMuscheln stärker geschwollen sind, als in der übrigen Zeit desMonats. Erlaubt der Grad der Schwellung und die Configurationder Nase eine Untersuchung auch der höher gelegenen Tlieile, sokann man ein ähnliches für eines oder beide tubercula septi con-statiren. Bei meinen Beobachtungen hat es den Anschein gehabt,als sei die rechte Nasenseite häufiger und stärker von den Schwel-lungen betroffen als die linke. Allein ich möchte diesem Vor-kommniss zunächst kein besonderes Gewicht beilegen. Wohl aber

*) Anmerkung: Die leider wenig zahlreichen und noch dazu meist un-

vollständigen Angaben in der Literatur sind zusammengestellt in der fleissigenDissertation von End riss:Die bisherigen Beobachtungen von physiologischenund pathologischen Beziehungen der oberen Luftwege zu den SexualorganenWürzburg 1892.

Fliess, Die Beziehungen zwischen Nase und weiblichen Geschlechtsorganen.

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