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Die Beziehungen zwischen Nase und weiblichen Geschlechtsorganen : in ihrer biologischen Bedeutung dargestellt
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Dieser Auffassung stellten sich zwei Schwierigkeiten entgegen.

Erstens schien die Annahme von der Fortdauer des men-struellen Processes während der Gravidität dem Augenschein zuwidersprechen, und zweitens sahen wir, dass die Schwangerschafts-dauer nicht immer einem ganzen Vielfachen des individuellenMenstruationsintervalles gleichkommt.

Der ersten Schwierigkeit konnten wir bereits durch denHinweis auf einige Beispiele begegnen. Eine Patientin hatte,während sie schwanger war, stets um die Kalenderzeit der Men-struation Nasenverstopfung und Kopfdruck, eine andere hatte eben-falls genau am Kalendertage der Menses eine wahre Dysmenorrhoea(ohne Blutung) intra graviditatem, die auch durch Cocainisirungvon den specifischen Stellen der Nase aus ihre prompte Er-ledigung fand.

Wir wollen aber noch viel eingehender zeigen, dass derMenstruationsvorgang weit entfernt ist, in der Schwangerschaftzu ruhen. Und dabei werden wir zugleich Momente auffinden,welche auch die zweite Schwierigkeit betreffs der Schwangerschafts-dauer vollständig heben sollen.

Für unseren Zweck geben wir in Folgendem die Resultatedreier Schwangerschaftsbeobachtungen wieder. Die Frauen habentagehuchartige Aufzeichnungen über ihr gesummtes Befindenwährend der Zeit ihrer Hoffnung gemacht und ich habe dieseAufzeichnungen nach Möglichkeit selbst controlirt.

Gleich bei der ersten Beobachtung wird es auffallen, dassdie Symptome nicht einfach chronologisch wiedergegeben, sondernin Reihen angeordnet sind, von denen eine jede ein ihr eigen-thümliches Zeitintervall hat. Diese Anordnung ist für die spätereAuseinandersetzung von entscheidendem Nutzen.

Frau M., V para.

Letzte Regel 25. August 1895. Menstruationsintervall 30 Tage.Die genauen Notizen stammen erst von Anfang December. Vonda ab ist das Befinden an allen Tagen aufgezeichnet worden. Diein den Reihen der Patientin nicht erwähnten Tage sindsolche mit völligem Wohlbefinden. Da der erste Monat postpartum in die Aufzeichnungen einbegriffen wurde, so ergeben sich232 beobachtete Tage, unter denen 66 durch abnormes Befinden aus-gezeichnet sind. Diejenigen Tage, welche im Folgenden zweimalerwähnt werden, sind mit einem * bezeichnet.