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die letzte Entbindung fast zwanzig Jahre her. Die andere ist Nulli-para. Die dritte, ebenfalls nullipare Frau, hat an Magenneuralgienasaler Form gelitten und ist durch mich davon befreit worden.Da ihr Mann paralytisch war, so ist der sexuelle Ursprung desMagenschmerzes begreiflich, übrigens auch zugegeben.
Fall 119. Bei dieser Patientin trat die Coccygodynie schussartig i m u n-
mittelbaren Anschluss an ein sehr heftiges Niesen aufund dauerte drei Wochen. Zugleich hiermit etablirten sich Schmerzenin beiden Oberarmen, die bis in die Schulterblatts pit zen zogen. Dieseletzteren Schmerzen tragen ganz die Kennzeichen nasaler Fernbeschwerden.Die fernere Verbindung mit dem Niesen, nach welchem momentan derSteissschmerz erschien, lässt auch für letzteren einen nasalen Ursprungvermuthen. Ausserdem ist der Steissschmerz zweimal ganz kurz wieder-gekommen. Das zweite Mal hat er sich in den rechten lschiadicusverzogen und ist dann verschwunden. Der letztere Gang des Schmerzeslässt für den Arzt, der mit den nasalen Fernleiden vertraut ist, vonvornelierein die Vermuthung zu, es müsse der Sitz der Veränderungendie linke Nasenhälfte sein. Ferner ist Steiss- und Magenschmerz beider Kranken niemals zu gleicher Zeit beobachtet worden.
Da ich mich des Eindrucks nicht erwehren konnte, als seider Steissschmerz gleichsam ein Ersatz des Magenschmerzes ge-wesen, so beschloss ich, bei einer vierten Kranken — der einzigen,die ich während der Schmerzen selber gesehen habe — den Co-eainversucli an der nasalen Magenschmerzstelle vorzunehmen.
Fall 120. Es handelt sich um die etwa 33jährige Frau P.1, die
vor 11 Jahren einmal geboren hat, wonach sich allmählich eine Dys-menorrhoea membranacea entwickelte. Von verschiedenen Aerzten istdiese Aftection mit nur temporärem Erfolge — durch Auskratzung undAetzung des Endometriums — behandelt worden. Für die Palpationergeben sich normale Verhältnisse an den Genitalien. Die Frau ver-trägt aber den Coitus nicht. Sie hat stets Schmerzen dabei und hatöfters darnach nasale Fernbeschwerden zurückbehalten. So vor einemJahre Schmerzen im rechten Schulterblatt, die lange angedauerthaben und erst (nach positivem Cocainversuch) auf Aetzung der rechts-seitigen nasalen Genitalstellen gewichen sind. Ausserdem haben sichseit der Entbindung fast permanente Kopfschmerzen eingestellt, durchwelche die Frau entsetzlich gemartert wurde, und gegen die ebenfallsdie nasale Aetzbehandlung an den unteren Muscheln und den tuberculissepti sich sehr erfolgreich bewiesen hat. Magenschmerz hat die Frauniemals gehabt.
Am 19. November 1894 kam Patientin mit der Klage über furcht-baren Steissschmerz, der sie am Sitzen und am Gradaufrechtgehen