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Intervall nach den ersten Menopausebeschwerden an. Analogie:
Die nasale Dysmenorrhoe der Pubertät entsteht ebenfalls erstca. 1 Jahr nach Eintritt der ersten Menses). Und nun erscheinenin kürzeren Zwischenräumen von gesetzmässiger Dauer (Viel-faches von 23 Tagen A r gl. S. 205) Symptomenconiplexe, die Men-struationsmigränen und Dysmenorrhöen ganz und gar ähnlichsind, die stets mit dem Ausbleiben des Niesens einhergehen unddie den Dysmenorrhöen auch darin gleichen, dass sie auf Co-cainisirung derselben Nasentheile verschwinden, von welchen ausauch die dysmenorrhoischcn Schmerzen sich auflieben lassen.
Der einzige Unterschied liegt im Intervall, das nicht dem28tägigen Typus, sondern dem 23tägigen gehorcht.
Wir werden später sehen, dass beide Typen auch imGeschlechtsreifen Alter Vorkommen.
O
Unter den Beispielen aus der Menopause soll noch eines hierPlatz finden, das nach verschiedenen Richtungen hin merkwürdig ist.
Frau G . . ck. 56 Jahre alt, hat ihre Menses im 17. Lebensjahre Fal1 118bekommen. Dieselben waren stets regelmässig, genau 28tägig, ohneBeschwerde. Sie hat einmal geboren (18. November 1873, übrigensgenau 280 Tage seit dem letzten Menstruationstermin!)
Vor fünf Jahren, als die Menses noch regelmässig waren, ent-wickelte sich sehr schnell — angeblich innerhalb vier Wochen — einKropf, der Schling- und Athembeschwerden machte und am 4. November1888 entfernt wurde. Von diesem Tage ab blieb die gerade zu dieserZeit erwartete Periode fort, ohne bis heute wiederzukehren. Dagegenstellten sich Schweisse ein, die alle paar Tage heftig auftraten. MitteSeptember 1894 blieben diese Schweisse plötzlich aus. An ihrer statterschien eine linksseitige Ischias, welche die Kranke etwa eine Wocheans Bott fesselte und die dann verschwand. Die Schweisse kehrtenzurück.
Am 20. October, nach einer Pause von ca. 4 Wochen, cessirtendie Schweisse abermals und kam die Ischias wieder mit geradezu grau-samer Heftigkeit. Die Kranke schreit Tag und Nacht. Weder heisseBäder, noch Umschläge, noch Natron salicylicum etc. haben irgend eineLinderung gebracht. Die Hauptschmerzen sind am linken Bein. Rechtsist der Schmerz massig. Dabei ist der linke Arm „centnerscliwer“, sodass ihn die Kranke kaum bewegen kann. Daneben besteht grosseUebelkeit, welche von jeder Nahrungsaufnahme abschreckt.
Am 23. October, wo ich die Kranke zuerst sah, machte ich sofortden Cocainversuch, obwohl ich keinen Spiegel bei mir hatte.