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Die Beziehungen zwischen Nase und weiblichen Geschlechtsorganen : in ihrer biologischen Bedeutung dargestellt
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Am nächsten Tage (19. April) kehren die Schmerzen besondersheftig neben dem rechten Kreuz wieder. Der Cocainversuch (links!)hat denselben Erfolg wie am Vortage. Daher werden jetzt auch daslinke Tuberculum septi und die linke untere Muschel mit Trichlor-essigsüure geätzt (die rechte Nasenseite war schon im Januar cauterisirt).In den folgenden Tagen sind die Schmerzen nur noch schwach. Mitdem 23. April finden sie ihr Ende.

Die Patientin hat dann auf einer Keise in Böhmen am 2. Juli1894 Flimmern und vorübergehende Aphasie (ca. 1 / i Stunde lang) gehabt.Und am 17. August, gleichfalls auf der Keise, nach einem analogenAnfall noch leise Schmerzen in den Hypogastrien.

Am 22. September 1894 hatte sie zweimaliges Flimmern (ohneAphasie.)

Dann kommt ein Intervall völliger Gesundheit bis zum 5. Juni 1895,wo Patientin enorme Schmerzen an der Spitze des rechten Schulter-blattes, im rechten Oberarm und in der rechten Brust bekam. Ausser-dem an der Hinterfläche dos linken Oberschenkels einnörgelndesGefühl.

Die Cocainisirung der Genitalstellen in der rechten Nasenhälftegab ein sehr positives Kesultat. Es wurde dort mit Trichloressigsäuregeätzt. Die Schmerzen erschienen (Keaction) nach einigen Stundennoch einmal und blieben dann dauernd fort.

Ein weiterer Anfall wiederum nach einer Pause absolutenWohlseins war am 4. December 1895, wo heftige Schmerzen an derSpitze des linken Schulterblattes erschienen, die auf Cocainisirung derlinken unteren Muschel und des linken tub. septi sofort wichen, anden Folgetagen aber wiederkehrten und auf eine am 7. December dortvorgenommene Aetzung prompt fortgeblieben sind.

Die Pause aber war diesmal nur kurz. Am 18. Januar 1896trat eine rechtsseitige Trigeminus-Neuralgie auf, die am 20. Januardurch linksseitige Ischias abgelöst wurde. Wiederum ein positiverCocainversuch, wiederum ein promptes Aetzresultat, das bis heute dieIschias hintangehalten hat. Jedesmal war bei den geschilderten Anfällendas Niesen ausgeblieben und ist sofort nach der Aetzung wiedergekehrt.

Die Patientin ist dann am 2. April 1896 von einer rechts-seitigen Abducenslähmung befallen worden, die später ihre Besprechungfinden wird.

Das merkwürdige Niesen ist der Leitstern in der mit-getkeilten Krankengeschichte. Es bleibt zum ersten Mal an demTage aus, wo die Menopause mit plötzlichem Cessiren des erwartetenUnwohlseins beginnt. Dafür tritt stellvertretend die Neuralgiatrigemini (Spätherbst 1891) auf. Dann ist eine Pause von 2 Jahren.(Audi in den anderen Fällen treffen wir ein solches längeres