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noch nicht erloschen war, und das Zusammentreffen der uterinenBlutung mit gewissen Fernerscheinungen von nasalem Mechanismushat uns diese letzteren sofort deuten lassen.
Schwerer durchsichtig sind diejenigen Beispiele aus der Meno-pause, wo die uterine Blutung bereits definitiv fehlt. Allein einegenauere Analyse wird auch hier den wahren Charakter der Be-schwerden offenbaren.
Frau Dr. L.n, 40 Jahre.
Die Patientin, die immer gesund gewesen ist, erwacht seit vielenJahren jeden Morgen mit heftigem ca. 10 maligen Xiesen.
Im Jahre 1891, wo das Unwohlsein bei der erst 40jährigen,körperlich und geistig ungemein frischen und elastischen Frau bereitsaufzuliören begann, blieb plötzlich das Xiesen fort und es traten heftigeneuralgische Schmerzen im rechten Trigeminus (I) und im linkenHypogastrium auf. Eine Sondenuntersuchung der rechten Xase ge-nügte, um das Xiesen wieder hervorzurnfen und damit die Schmerzen„wie durch ein Wunder“ zu verscheuchen.
Bis um die Mitte des Xovember 1893 blieb die Frau wohl. Datrat ein typischer Schmerzanfall im rechten Supraorbitalis ein, diesmalmit Uebelkeit und Flimmerscotom. Der Anfall wiederholte sich an zweiaufeinanderfolgenden Tagen. Dann erschien spontan das mit den Schmerzenausgebliebeno Xiesen, und alle Beschwerden sind wiederum wie ausgelöscht.
Das Wohlbefinden wird am 13. Jänner 1894 jäh unterbrochen.An diesem und den nächsten Tagen wiederholt sich der Anfall imrechten Supraorbitalis. Ganz wie im Xovember. Auch das Xiesen istwiederum ausgeblieben.
Die rechte untere Muschel ist stark geschwollen. Der Cocain-versuch im Beginn des Anfalls, der sonst stundenlang dauert, hat nach4 Minuten positiven Erfolg. Eine Aetzung der cocaiuisirtcn rechtenunteren Muschel mit Tricliloressigsäure verhindert die Wiederkehr derSchmerzen und setzt sofort den Niesreflex kräftig in Thätigkeit.(15. Jänner 1894.)
Nun ändert sich das Bild etwas. Die nächste Pause dauert biszum 14. April 1894, wo Schmerzen in den beiden Hypogastrien, imGesäss und entlang des ganzen Ischiadicusgebietes beider Beine auf-treten. Da diese Schmerzen in den folgenden Tagen wieder erscheinen,und am 18. April sehr heftig sind, so wird an diesem Tage der Cocain-versnch gemacht.
Die Cocainisirung der linken unteren Muschel und des linkenTuberculum septi lässt die Schmerzen an der ganzen rechten Körper-seite bis auf ein geringes Ziehen in der Beuge verschwinden. DiesesZiehen hört auf Cocainisirung der analogen Stellen der rechten Nasen-höhle auf.