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Die Beziehungen zwischen Nase und weiblichen Geschlechtsorganen : in ihrer biologischen Bedeutung dargestellt
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und durch ihre Heftigkeit und Dauer für die Patientin geradezu auf-reibend waren, ausserdem Appetitlosigkeit und Armschmerzen bis zuden Fingerspitzen ziehend bestanden, so wurden im Juni 1894 dierechte Keilbeinhöhle und die linken Siebbeinzellen eröffnet, der inihnen befindliche Eiter entleert und die Hyperplasien der Schleimhautan den unteren Muscheln und den Tubercula septi mittelst Galvano-kaustik und Elektrolyse beseitigt. Seit dieser Zeit sind die Kopf-schmerzen und Armschmerzen gewichen, der Appetit ist ausgezeichnet,das Unwohlsein ist wiederum schmerzlos geworden, ja die Patientinhat nicht die leiseste Sensation davon. Die Dauer der Blutung istauf zwei 'Page gegen früher sechs reducirt.

Frau R . . p, 30 Jahre alt. 1

10. November 1894: Ist immer gesund gewesen. Vor 7 MonatenAbortus. Seit jener Zeit klagt Patientin über Kopfschmerzen,Alkohol-Intoleranz (verträgt nicht einmal wenige Schluck Bier), Kreuz-schmerzen, Schmerzen im linken Hypogastrium, in beiden Armen undim linken Bein, Schmerzen zwischen den Schulterblättern und amSchwertfortsatz des Brustbeins. Die Periode, die früher schmerzloswar, geht jetzt mit starken Kreuzschmerzen einher. Da die Patientinzur Zeit Schulterblatt-Schmerzen, Leibschmerzen und Schmerzen amSchwertfortsatz des Brustbeins hat, so wird der Cocainversuch anbeiden unteren Muscheln und beiden Tubercula septi gemacht (umüberhaupt erst die Abhängigkeit der Beschwerden von der Nase zueruiren), und zwar mit positivem Erfolg. Daher gleich darauf Aetzungder linken unteren Muschel und des Tuberculum septi mit Trichlor-essigsäure, und am 19. November Aetzung der analogen Stellen aufder rechten Seite. Am 26. November tritt das Unwohlsein ganz ohneSchmerzen ein, und auch die übrigen Beschwerden sind sännntlicliverschwunden.

Den Fällen Nr. 27, 28, 29, 30, 31, 32, 34, ebenso den frühererwähnten Fällen 9, 10, 13, 14, 15, 16 ist die infectiöse Aetiologiegemeinsam. Meist ist die Influenza die Veranlasserin der Hyper-plasien (Fälle 27 und 28) oder der Eiterungen (bei Nr. 29, 30,31, 32, 34), die ihrerseits eine dauernde Reizung der Nasen-schleimhaut zur Folge hatten. Es versteht sich, dass eine radicaleBeseitigung der Dysmenorrhoe an eine Heilung der Eiterunggebunden ist. Dazu gehört fast immer eine gründliche chirur-gische Therapie.

In den Fällen 29 und 30 bestand eine eitrige Endometritis,bei Fall 28 eine Retroflexio uteri fixata. In den übrigen Fällenwaren normale gynäkologische Befunde. Die Dysmenorrhoe war