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Die Beziehungen zwischen Nase und weiblichen Geschlechtsorganen : in ihrer biologischen Bedeutung dargestellt
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Noch ein analoges Beispiel, in dem eine Dysmenorrhoe ver-drängt wird durch andere Erscheinungen aus dem Syndrom dernasalen Keflexneurose schiebe ich an dieser Stelle ein, obwohl esfür unsere Hauptthese nicht beweisend ist.

Fr 1. Sch.ch, 40 Jahre. FaI126 -

Dysmenorrhoe von jeher. Früher bestand dabei vicariirendesNasenbluten, das seit einer Sondenuntersucliung der Nase jetztmenorrhagischen Erscheinungen Platz gemacht hat. Die Menorrhagiebessert sieh auf Hydrastinin (das auch, nebenbei bemerkt, gegenNasenblutungen aus uterinen Ursachen, z. B. nach Abort, sehrwirkungsvoll ist).

Am 21. October 1893 (dem dritten Tag des Unwohlseins) trittheftiger Schwindel gepaart mit Erbrechen auf. Diesmal ist Patientinzum ersten Mal völlig frei von Bauch- und Kreuzschmerzenund bleibt es auch in der Folgezeit. Dagegen stellen sichrechtsseitige S ch ulterblatt-Schmerzen ein, die sich nachJ / 2 Jahr gelegentlich einer Periode wiederholen, von enormer Stärkewerden, nun sich auch nach der Periode fortsetzen und mit Schwindel,rechtsseitigen Kopfschmerzen, rechtsseitigen Intercostalschmerzen, Schmer-zen am Schwertfortsatz des Brustbeins und im rechten Hypogastriumvergesellschaftet sind. Entfernung der gewaltigen Hypertrophie amSchwellkörpor der rechten mittleren Muschel und Galvanokaustik derrechten unteren Muschel und des Tuberculum septi dextrum bringt in14 Tagen alle Erscheinungen zum Aufhören.

Hier hat sich aus noch unbekannter Ursache in der Naseeine Veränderung' vollzogen, die einen Austausch zwischen coordi-nirten Krankheitszeichen einer Gruppe bewerkstelligte.

Ich lasse nun die anderen Fälle von erworbener Dymenorr-hoe folgen:

Köchin P . . . . r, 35 Jahre. FaH27.

Die Patientin kommt eigentlich in meine Behandlung wegenheftiger rechtsseitiger und schwächerer linker Intercostalneuralgie, diedem positiven Cocainversuch am 3. Februar 1894, der Aetzung beiderunteren Muscheln in wenigen Tagen weicht. Daneben erzählt Patientin,dass sie seit Frühling vorigen Jahres, wo sie Influenza gehabt zuhaben scheint, an heftigen dysmenorrhoischen Bauchschmerzen leidet.

Das Unwohlsein dauert seitdem 8 Tage, erscheint bereits in dreiwöchent-lichen Pausen und ist mit starkem Blutverlust vergesellschaftet, für den

diesem Symptomenbild können die einzelnen Krankheitszeichen sich austausebenund ersetzen. Genaueres darüber findet der Leser in IV. FliessNeue Beiträgezur Klinik und Therapie der nasalen Reflexneurose, Wien 1893 undDie nasaleReflexneurose. Vortrag auf dem Congress für innere Medicin. Wiesbaden 1894.

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