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Die Beziehungen zwischen Nase und weiblichen Geschlechtsorganen : in ihrer biologischen Bedeutung dargestellt
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der normale gynäkologische Befund keine Erklärung gibt. Seitder Nasenätzung ist das Unwohlsein regelmässig, von dreitägiger Dauer,viel geringerem Blutverlust und ohne Schmerzen.

Bemerkenswerth ist, dass am 16. Februar Schmerzen im rechtenHypogastrium bei der Patientin auftraten, welche mit Fortnahmedes voluminösen Aetzschorfes von der linken unteren Muschel sofortaufhörten. Am nächsten Tag (17. Februar) trat dann das Unwohlseinzum ersten Male wieder schmerzfrei ein. Patientin hat seit einem Jahreständig heftige Schmerzen dabei gehabt! Auch hei dieser Patientinist eine gekreuzte Beziehung zwischen Nasen- und Schmerzseite zuverzeichnen.

Die folgende Patientin

Fan 28 . Frau H.n, ca. 38 Jahre.

welche eine lietrofl. uteri fixata besitzt, leidet seit einigen Monaten im An-schlussan einen Schnupfen an häufigen, alle 1618 Tage ein-tretenden Uterusblutungen, die in den ersten 2 Tagen mit starkenSchmerzen einhergehen. Ausserdem bestehen bei der Kranken linksKopf- und Genickschmerzen und heftige Schmerzen am Schwertfortsatzdes Brustbeines.

Nach positivem Cocainversuch an der geschwollenen linken unterenMuschel und dem Tuberculum septi werden die erwähnten Stellen am16. December 1893 mit Trichloressigsäure verätzt, mit dem Erfolge,dass Kopf- und Brustheinschmerzen aufhören, und dass 2 Tage daraufdas Unwohlsein ganz schmerzlos eintritt. Die nächsten Pausen betragenbereits 24 Tage, bezw. später 27 bis 28 Tage. Die Schmerzlosigkeithält an, ohne dass bis heute der fixirte Uterus gelöst worden wäre.

F »n 29 - Frau C.n, 30 Jahre.

Ist 1893 an einer alten eitrigen Endometritis mit Chlorzinkätzungbehandelt worden. Ihre Dysmenorrhoe (Bauch- und Kreuzschmerzen)datirt erst von dem Herbst 1894, wo Patientin die Influenza hatte und inFolge davon doppelseitige Keilbeineiterung mit furchtbaren Kopf-schmerzen bekam. Im März 1895 operirte ich beide Keilbeinhöhlen,ätzte die stark liyperplasirten nasalen Genitalstellen. Die Eiterungverschwand schnell, und bereits vom April an waren die Mensesschmerzlos und die grossen uterinen Blutverluste, welche seitjener Influenza allmonatlich die Patientin geschwächt hatten, habenvöllig aufgehört. Die Menses dauern nur mehr drei Tage und sind vonsehr massiger Intensität.

rnI1S0 - Frau Z.e, 42 Jahre.

War bis zum Jahre 1891 (Geburt des 4. Kindes) gesund. Vondamals scheint eine eitrige Endometritis zu datiren, an der sie viel-fach behandelt wurde, doch blieben die Menses schmerzlos. Im Mai 1894Influenza. Patientin kam ins Krankenhaus. Dort wurde Diabetes fest-