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Die Beziehungen zwischen Nase und weiblichen Geschlechtsorganen : in ihrer biologischen Bedeutung dargestellt
Entstehung
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clienzeit starke dysmenorrlioische Beschwerden, krampfartige Schmer-zen im Bauch und im Kreuz, ebenso im rechten Bein, daneben meistMagendruck, welcher gewöhnlich unmittelbar vor dem Unwohlsein er-scheint und erst während desselben verschwindet. Die Bauch- und.Kreuzschmerzen überdauern ebenfalls den Eintritt der Blutung. Viel-fache gynäkologische Behandlungen seitens der ersten Autoritäten sindgänzlich erfolglos geblieben, sowohl gegen die Dysmenorrhoe als gegendie vorhandene eitrige Endometritis. Ausserdem gibt Patientin an,dass sie Mein schlecht vertragen kann, sie wird auch nach kleinenMengen bald benommen. Die Nase ist häufig anfallsweise verstopft,was beim Singen sehr störend ist. Die geschwollenen beiden unterenMuscheln und beide Tubercula septi werden mit Tricliloracet. geätzt.Bereits beim nächsten Unwohlsein (Ende März) treten nur noch Spu-ren des Herzklopfens und der dysmenorrlioisclien Schmerzen auf. Am26. April, kurz vor dem erwarteten Eintritt der Periode klagt Pati-entin wiederum über heftigen Magendruck, welcher auf Cocainisirungdes vorderen Theiles der linken mittleren Muschel, (Magenschmerz-stelle) innerhalb 5 Minuten verschwindet. Da bei dem Eintritt derdiesmaligen Periode wiederum einige Kreuzschmerzen vorhandensind, so werden am 5. Mai die noch stark geschwollene rechte untereMuschel und das rechte Tuberc. septi galvanokaustisch zerstört. AlsBeactions-Ersclieinungen treten am 7. Mai starke Schmerzen inder vorderen Partie des rechten Beines (hauptsächlich Unterschen-kel) auf. Am 8. Mai werden die rechtsseitigen Aetzschorfe entfernt.Unmittelbar darauf fühlt die Kranke das Auftreten von Schmerzenim Kreuz und im rechten Bein, die erst in den Ischiadicus ausstrah-len, dann sich aber auf Unterschenkel und Euss zurückziehen,die Patientin am Gehen hindern und nach halbtägiger Dauer (gegen.Vbend) aufhören.

Am 24. M a i tritt das nächste Unwohlsein ohne eine Andeutungder früheren Schmerzen ein.

Seitdem ist die Periode stets völlig schmerzlos geblieben.

In diesem Falle, dessen Heilung schon über 2 Jahre andauert,hatte die vielfache frühere Uterusbehandlung von berufenerSeite gar keinen Einfluss auf die dysmenorrhoischen Beschwer-den. Erst die nasale Therapie, hei der diesmal der Galvanokauterund zwar in der rechten Nasenhälfte in Anwendung gezogen wer-den musste, hob die monatlichen Schmerzen vollständig auf. Sehrbemerkenswert!! sind hier die zwei Tage nach der Anwendung desGalvanokauters erscheinenden Beaetionsschmerzen im rechten Bein,die sich einen Tag später nach der Schorfablösung verstärken undmit Kreuzschmerzen combiniren. Es sind .das dieselben Beinschmer-