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Die Beziehungen zwischen Nase und weiblichen Geschlechtsorganen : in ihrer biologischen Bedeutung dargestellt
Entstehung
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der natürlichen Menopause. Hier sei nur bemerkt, dass bei künst-licher Menopause (z. B. nach Porrooperation, wie die AngabenDamours zeigen), regelmässige Nasenblutungen Vorkommen können,welche die Periode ersetzen. Auch Fehling bat bei einer vonihm castrirten Frau in der ersten Periodenzeit statt des Blutabgangesaus der Scheide Nasenbluten gesehen.

Die Beobachtungen von vicariirendem Nasenbluten an Porro-Operirten und gleichzeitig Castrirten zeigen eben, dass der Men-struationsprocess nicht nothwendig an das Vorhandensein von Uterusund Ovarien geknüpft ist. Ein gleiches ergeben auch Beobach-tungen von angeborenem Mangel dieser weiblichen Sexualorgane.

John Clay erwähnt ein 21jähriges Mädchen, das alle äusserenMerkmale des weiblichen Geschlechtes darbot und bei dem niemalsdie Regel eingetreten war. Dagegen hatte es seit dem 17. Jahreregelmässig in 4 wöchentlichen Intervallen wiederkehrendeheftige Kopfschmerzen und Epistaxis. Uterus und Vagina fehlten.Esschien, als ob links ein Ovarium zu fühlen wäre.

Atypisches Nasenbluten bei dauernder Amenorrhoe berichtetCramer; vonziemlich regelmässig wiedei'kehrenden Blutungenaus der Nase bei völliger Aplasie der weiblichen Genitalien weissQuain zu erzählen:

Ein merkwürdiges Präparat wurde von Quain in der Patlio-logical Society in London vorgelegt. Es stammte von einer 33Jahre alten anämischen Person mit weiblichen Formen, welcheziemlich regelmässig alle Monate, zumal in den letztenzwei Jahren an Blutungen aus der Nase gelitten hatte. Sie würdeeinen Mann, dem sie geneigt war, geehelicht haben, wenn nichtäussere Umstände dazwischen gekommen wären. Zur gewöhnlichenZeit hatte sie die der Pubertät eigenen normalen Veränderungenerlebt. Ihre Brüste waren wohl entwickelt, das Becken hatteweibliche Durchmesser. Die schwach gefältelte Scheide bildeteeinen Blindsack, der nur das letzte Glied des Zeigefingers auf-nehmen konnte. Der hervorragendste Punkt in derselben war dieMündung der Harnröhre. Trotz sorgfältiger Untersuchung konntekeine Spur der Gebärmutter, der Eierstöcke oder Eileiter gefun-den werden. Das Bauchfell ging unmittelbar von der Harnblasezum Mastdarm über, wenn man nicht eine halbmondförmige Falteam blinden Ende der Scheide für ein Rudiment des os uteri an-