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also, die in allgemeinen Namen vor. sich gehen. Über ihre Bedeut-samkeit für das Denken wird der 5. Abschnitt handeln. Hier genügeweniges.
Es erhebt sich die Frage, ob neben ihnen im Sprecher eben-falls associative Complicationen, sozusagen anschauliche Urtheils-correlate entstehen, welche den anschaulichen Begriffscorrelatenentsprechen würden? Diese Frage ist .nicht besonders wichtig, weildiese eventuellen Associationsreste ja wohl kaum in den eigentlichenMechanismus des Denkens eingreifen könnten; und ihre Beant-wortung ist äußerst schwierig, weil zu den übrigen Umständen,welche schon die Analyse der Begriffscorrelate erschwerten, hiernoch die zeitliche Auseinanderziehung im Satze tritt. Trotzdemmöchte ich der Sache nicht aus dem Wege gehen, und gebe imFolgenden möglichst kurz die Ergebnisse meiner genauen Selbst-beobachtung wieder. Mit Sicherheit glaube ich sagen zu können,dass beim langsamen Sprechen eines Satzes sämmtliche anschau-liche Begriffscorrelate, die den einzelnen Worten entsprechen, durchmein Bewusstsein huschen. Nun müssten wohl jene Philosophen,die in dem Urtheil in herkömmlicher Weise eine Verbindung vonBegriffen erblicken, erwarten, dass diese anschaulichen Begriffscorre-late untereinander eine Synthese eingehen und auf diese Weise einCorrelat des ganzen Urtheiles entstehen würde. Folgendes aber bestimmtmich dazu, eine solche Synthese nicht anzunehmen. Die anschaulicheGesammtvorstellung, z. B. Peter und Paul, einander begegnend, enthältdie einzelnen Theilvorstellungen, z. B. Peter und Paul in einer gewissenRelation, hier des Begegnens. Wenn ich nun diese Begegnung erzähle,so flimmern gewiss neben dem eigentlichen Erinnerungsbild auch nochdie anschaulichen Begriffscorrelate für die Worte Peter und Paul vordem Auge meiner Phantasie. Allein diese Correlate sind nicht in einerbesonderen Weise, die dem Begegnen entsprechen würde, miteinandercombiniert, sondern es gesellt sich das Correlat des Wortes »Be-gegnen«, einfach als gleiches Element zu ihnen. (Nebenbei sieht dasCorrelat für Begegnen bei mir etwa so aus: ein intensiv gelbesGeländer, auf dem die Buchstaben E und G in currenter Druck-schrift mit blasser schwarzer Farbe aufgetragen sind, dann ein ganzvages Gefühl, dass die Enden gegen die Mitte hin streben,und das Lautbild.) Dem Worte, das die Relation ausdrückt,entspricht also nicht etwa eine bestimmte Relation der einzelnenanschaulichen Correlate, sondern lediglich das Correlat des Re-lationswortes.