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Aulisartarsiiasuarpok — er beeilt sich, fischen zu gehen. ’) Aberauch in jenen primitiven Sprachen, wo der Satz aus getrenntenWorten besteht, ist zunächst von Subject und Prädicat keine Rede.Die Dajaks sagen statt: »Dein Vater« — »sein Alter«. Die Fidschi-Insulaner: »mein Herz« statt »ich will«; die Polynesier statt »ichwill Reis essen« — »mein Essen-Reis«. Die Belege hiefür und ähn-liche Beispiele siehe bei Romanes. 5 ) Ebendort urtheilt ein so com-petenter Beurtheiler wie Sayce also: »Die Theilung des Satzes in.zweiTheile, in Subject und Prädicat, ist ein reiner Zufall.« Und erfügt hinzu: »Wäre Aristoteles ein Mexikaner gewesen, so hättesein logisches System eine ganz andere Gestalt angenommen.«Weitere Belege werde ich weiter unten als Bestätigung meinereigenen Auffassung geben.
6. Vielleicht erwartet man an dieser Stelle einige Bemerkungenüber die impersonalen Verba, respective subjectslosen Sätze, dieja meistens als Hauptbeweis gegen die Nothwendigkeit der Zwei-gliedrigkeit angeführt werden. Auf die weitverzweigten philosophi-schen Streitfragen, die sich in der letzten Zeit an diese harmlosenSätzchen geknüpft haben, möchte ich möglichst wenig eingehen.Marty, Sigwart und Jerusalem haben hierüber so Vieles vor-gebracht, dass ich fürchten müsste, mich in dem Netz dieserPolemik zu verstricken, wollte ich auf die Einzelheiten kommen.Ich beschränke mich daher, eine meisterhafte Darlegung Wundtsmitzutheilen und noch einiges zur Erläuterung hinzuzufügen. Dieangezogene Stelle 8 ) lautet: »Man hat . . . Urtheile, wie: es blitzt . . .als subjectslose Urtheile bezeichnet . . . aber ... es fehlt jenenUrtheilen keineswegs an einem Subject, sondern dieses ist nur un-bestimmt gelassen. Gerade zum Ausdruck eines unbestimmtenSubjects ist aber das neutrale Demonstrativpronomen . . . dergeeignete Ausdruck . . . Die Unkenntnis des Subjects ... ist dennauch im allgemeinen der Grund der unbestimmten Urtheile.«
Indem ich diese Auffassung vollinhaltlich acceptiere, füge ichnoch Folgendes bei. Die Betrachtung muss anheben mit Sätzen,wie: Es klopft, es raschelt, es juckt mich. In allen diesen P'ällen ist»es« wirkliches Subject. Etwas klopft, raschelt, juckt ja gewiss,aber da wir nicht wissen was, lassen wir das Subject unbestimmtund sagen: es. Dann kann man fortschreiten zu Ausdrücken, wie:
*) Romanes, a. a. O. pag. 249 ff.2 ) Romanes, a. a. O. pag. 317 ff.:l ) Wundt, a. a. O. pag. 155.