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Zur Psychologie der logischen Grundthatsachen
Entstehung
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grifflichen Kategorien Substanz, Eigenschaft, Zustand seien, Eigen-schaft und Zustand aber als veränderliche Elemente sich von demunveränderlichen Gegenstände abhöben, so vertrete dieser das Sub.ject, jener das Prädicat. 1 ) Im einfachen Urtheil treten daher stetsSubject und Prädicat auseinander. Ohne diese kein Urtheil. Aberauch im zusammengesetzten Urtheile geschehe die Zerlegung stets so,dass »zunächst . . . die Gesammtvorstellung in zwei Einheitengeschieden wird, worauf dann wieder eine der letzteren oder jedederselben in zwei weitere Einzelvorstellungen gegliedert werdenkann u. s. w.« Das Verhältnis zwischen den beiden auseinandertretendenTheilen sei aber an und für sich stets ein prädicatives. Dies erkenneman, wenn man das betreffende Vorstellungspaar aus seiner Unterord-nung befreie und selbständig mache. Dann verwandelten sich:

Die attributive Verbindung AB in den Satz : A ist B.

» adverbiale » AB in den Satz: die Handlung A

ist B.

» objective » AB in den Satz: A wird B,

wobei A Subject und Prädicat noch ungeschieden in sich begreife,

z. B.: »Er unterrichtet den Knaben in Musik« = der Knabe wirdvon ihm in Musik unterrichtet.

Nun soll gewiss nicht geleugnet werden, dass bei zusammen-gesetzten Perioden eine derartige fortschreitende Gliederung platz-greifen kann. Allein in dem einfachen Urtheile, z. B. »C begegnetauf dem Hauptplatze dem D« kann meines Erachtens von derleinicht die Rede sein. Wundt würde den Satz nach folgendemSchema analysieren:

Setzen -wir: C = S, D O, Hauptplatz == 1, Begegnen == p, dann ist jener Satz gleich:

SOs p

p"'i;

also wäre er in folgende Untersätze zu zerlegen:

1. C begegnete auf dem Hauptplatze dem D ;

2. C begegnete auf dem Plauptplatze;

3. das Begegnen fand statt auf dem Hauptplatz.

Wundt, Logik, a. a. O. pag. 140.

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