Missionen und Civillscitwnsbestrcbnngen,
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er zunächst in dem folgenden Jahr ein Seminar, welches 1842bereits 23 Schiller, Kreolen und Eingeborene, zählte, aber imJahre 1858 bei der Uebcrsiedelung des Bischofs nach Jakutskdorthin verlegt wurde ch.
Im Jahre 1844 begann Weniaminow damit, die Kinderder Eingeborenen an einem bestimmten Tage in seiner Haus-kapelle zu versammeln und in der christlichen Lehre zu unter-richten. Sein Beispiel wurde von allen anderen Geistlichen desBezirkes nachgeahmt, und so entstanden bei allen Kirchen undvielen Kapellen Schulen, in denen die Kinder der Eingeborenenin der christlichen Religion und meist auch im Lesen und SchreibenUnterweisung erhielten ^).
Außer diesen geistlichen Schulen gab es in den Kolonien:noch Schulen, die hauptsächlich für die Beamten und Diener derCompagnie bestimmt waren und von der Kolonialverwaltnngunterhalten wurden. In Neu-Archangel befanden sich eine Knaben-und eine Mädchenschule; erstere war bald nach Gründung derNiederlassung, letztere im Jahre 1839 errichtet worden. Ausdiesen Schulen wurden die besten Schüler auf Kosten der Com-pagnie nach St. Petersburg geschickt, um hier in verschiedenenKünsten und Gewerben ausgebildet zu werden. Um das Jahr1860 wurde noch eine besondere Kolonialschule für die Kinderder Beamten der Compagnie eröffnet ^).
Das so in stetem Aufblühen begriffene Missions- und Schul-wesen erlitt aber eine völlige Stockung, als im Jahre 1867Alaska an die Vereinigten Staaten abgetreten wurde. —Die russischen Schulen in Sitka winden geschlossen, und seitensder amerikanischen Regierung geschah nichts für die Errichtungund Erhaltung von neuen. Erst 10 Jahre später wurde durchdie Initiative des Board of Home Missivns der PresbyterianischenKirche die Missionsthätigkeit im südöstlichen Alaska wieder aus-genommen.
Den Anstoß dazu gab die seit einer Reihe von Jahren indem benachbarten britischen Gebiete erfolgreich betriebene Missions-
0 Tlchmmew I, 310; II, 252 u. 273."> Tichmcnew II, 271.
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