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Die Tlinkit-Indianer : Ergebnisse einer Reise nach der Nordwestküste von Amerika und der Beringstraße ausgeführt im Auftrage der Bremer Geografischen Gesellschaft in den Jahren 1880-1881 durch die Doctoren Arthur und Aurel Krause
Entstehung
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12. Kapitel.

Die Nachbarvölker.

Die Haidas. — Wohnorte und Stämme. — Physische Beschaffenheit. — Ent-artung durch den Verkehr mit den Weißen. — Kleidung, Bemalung und Tä-towierung. — Der Lippenpflock und andere Verzierungen. — Jagd und Fisch-fang. — Die Canoes. — Handel mit den Tschimssians. — Anbau der Kar-toffel. — Die einheimische Tabakpflanze. — Häuser und Wappenpfähle. — DieMacht des Häuptlings. — Einfluß der Schamanen. — Bestattung eines

Schamanen.

Die Feste der Haidas. — Das Stäbchenspicl. — Die Hochzeitsgcbräuche. —Einschließung der Mädchen. — Namengebung. — Sklaven. — Trauer- undBcstattungsfeierlichkeiten. — Erbfolge. — Einteilung in Geschlechter. — Wert-einheiten beim Handel. — Mythen der Haidas über den Ursprung der Dingeund über die Thaten des Raben Ns-kil-stlus.

Die Abnahme der Haida-Bevölkerung.

Die Tschimssians. — Wohnsitze und Stämme. — Geschicklichkeit in Holz - und

Steinarbeiten.

Die Bilballa. — Wohnsitze und Stämme. — Das Fort Mc. Loughlin. — DerLippcnpflock. — Canoebau. — Die Hamctze. — Uebler Ruf der Bilballas.Aelteste Nachrichten über die Völker des Innern, die Gnnana. — Bericht ausdem Schiffsjournal der Atnhualpa; die Angaben Weniaminows und Lütkes.Die Koltschanen oder Galzanen. — Wohnsitze. — Handelsbeziehungen. — DieUgalenzen und Atnaer. — Die Kenayer und Tschugatschen.

Den Tlinkit am nächsteil verwandt sind ihre südlichen Nach-barn, die Haidas nnd Tschimssians, mit denen sie nicht nur durchvielfache Handelsbeziehungen, sondern auch durch eine fast voll-ständige Uebereinstimmung in der Lebensweise, in den Sitten undGebräuchen verbunden sind. Außer geringen physiognomischen