Die Nachbarvölker.
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weise sich in starker Berührung mit Völkerstämmen befinden,welche dreien verschiedenen Sprachgruppen zugehören, nämlichden Kadjaken und Tschngatschcn (Eskimos), den Atnahs, einen:zum Kinai- (dlthapaska-) Stamm gehörenden Volke, und endlichder: Koloschen, so hat ihre Sprache doch nur wenig Anklängean die der beiden elfteren Stämme. Mit Sicherheit läßt sichbehaupten, daß zwischen dem Eskimo-Dialekte und dem Ugalach-mut keine Verwandtschaft bestehe" *).
Dagegen findet Radloff unter den von ihm mitgeteilteu1100 Ugalachmut-Wörtern aus den Wörterverzeichnissen vonResanow einige 40, welche ziemlich genaue lautliche Analogien:zu den ihnen der Bedeutung nach entsprechenden Tlinkitwvrternbilden.
Die Ätnas, Anwohner des Kuhfer-Flnffes.
Nach Wrangell sind die Ätna er mit den Koloschen ver-wandt. Sie zählten damals etwa 60 Familien, die mit den um-wohnenden Völkerschaften in guten: Einvernehmen standen. Ausdem in ihrem Gebiete sich vorfindenden natürlichen Kupfer ver-standen sie, Beile, Messer, Brustpanzer und andere Geräte zuschmieden. Auch sollen sie die einzigen gewesen sein, die das vonden Russen eingeführte Eisen zu verarbeiten lernten. — IhreHauptbeschäftigung war die Jagd wilder Renntiere.
Gebräuche und Mythen der Atnaer sind nach den dürftigenvon Wrangell mitgeteilten Angaben von denen der Tlinkit wenigverschieden; auch in der Sprache zeigen sich manche Uebcr-einstimmungcn ^).
Weniaminow stellt die Anwohner des Kupfer-Flusses, die erAtachtani nennt, zu den Ttynai ^), welcher Angabe auch Radlofffolgt. Dall, der sie ebenfalls zu den Tinns - Völkern rechnet,lernte sie in: Jahre 1874 in Port Etches kennen, wohin sie sichalle Jahre des Handels wegen begeben; nach ihn: nennen siesich selber Ah-Tena^).
0 Radloff, lieber die Sprache der Ugalachmut 28.
") Wrangell in Baer und Helmcrscn, Beiträge I, 97—100.y Weniaminow, Sapiski II, 308.
0 Voll, Inclian Irivss 34.