Die Nachbarvölker.
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Las Festland von Amerika bewohnen," sagt Weniaminow ^), „sindnns unter dem Namen Tundra-Bewohner bekannt, aber die Ko-loschen nennen sie ,Panama,", d. h. nördliche, oder „atairnan",d. h. im Norden, wo sich Himmel und Erde berühren. Dieamerikanischen Tundra-Bewohner sind in ihrer Lebensweise, ihrerKleidung und Sprache von den Koloschen völlig verschieden, aber,abgesehen von dem Lippenpflock der Weiber, haben sie dieselbeReligion und die gleichen Gebräuche wie die Koloschen." — Lütkespricht von einem Volke, das in den Gebirgen im Norden lebtund von den Tlinkit Konlan genannt wird. Nach Aussage derDlinkit sollten die Kvnlans, die von ihnen sowohl der Spracheals der Lebensweise nach unterschieden wären, der Gewohnheitdes Menschenfressens huldigen. Ehemals hätten sie Bogen undmit Steinspitzen versehene Pfeile gehabt, jetzt aber empfingen sievon den ihnen benachbarten Tlinkit Flinten und Pulver, die siefür Fuchs- und Zobelfelle und für natürliches Kupfer eintauschten.Die Konlans sollten über das Gebirge hinweg mit den Bewoh-nern des Kupfer-Flusses und des Tschugatskischen Meerbusens inVerbindung stehen ^).
Die Gnuanas, von den Amerikanern gewöhnlich Stick In-dians genannt, wegen der Gewohnheit, einen Federkiel oder Stiftdurch die Nasenscheidewand zu stecken, gehören vermutlich zumAthapaska- oder Tinnö - Stamme. Wie sie sich selber nennen,haben wir nicht sicher erfahren. Die Niharnies von Simpsonund die Nehaunees von Dall dürften mit ihnen identisch fein^).
Es ist ein friedliches Völkchen, welches keine festen Wohn-sitze hat und von dem Ertrage der Jagd lebt. — Bei den:Handel, den sie mit den Tlinkit treiben, werden sie von diesen,wie wir gesehen haben, tyrannisch behandelt und arg übervortcilt.
Tie Ugalenzen oder Ugalachmuten.
Wrangell sagt, daß westwärts von dem Vorgebirge St. Eliasdie Ugalcnzen wohnen, ein kleines Völkchen von nicht mehr als
') Wcniaininow 27. Anmerkung.
Lütke I, 215.
Nach Mahony bei Colycr nennen die Tschilkats die Bewohner des In-nern 8i-tnm-e-rm oder Stick Indians.
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