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12 Kapitel.
Die Gunanas.
Die ältesten Nachrichten über die den Tlinkit benachbartenVölker des Innern finden sich in einem van der HistorischenGesellschaft in Massachusetts veröffentlichten Auszug aus einemSchiffsjournal, das an Bord des amerikanischen Schiffes „Ata-hualpa" geführt wurde. Es heißt darin unter dem 25. August1802 -):
„Ich hatte eine Unterredung mit Cou über einige Stämme,welche das Binnenland von Stikeen bewohnen. Er hatte seineKenntnisse voll Cockshoo, dem Häuptlinge der Stikeens, welchermehrere mal des Handels wegen unter ihnen gewesen war. Nachseiner Beschreibung sind sie von ähnlichem Aussehen als die In-dianer der hiesigen Gegend, nur größer. Die Männer habenkurzes, über die Stirn herabhüngendes Haar, die Frauen sindnicht durch einen Lippenschmuck oder etwas anderes der Art ent-stellt. Sie sind ein furchtsames Geschlecht; beim Herannaheneiner Gefahr fliehen sie gewöhnlich in irgend einen Versteck undstoßen ein schreckliches Geschrei ans. Sie kleiden sich in einenMantel oder eine Art von Rock und in ein anderes hosenähn-liches Kleidungsstück, das wie das erstere aus Hirschleder bereitetist, in derselben Weise wie im Süden die Clammel (Kriegspanzer).Sie leben voll dem Fleisch der Hirsche, Büren und anderer Tiere,die sie durch die Jagd erbeuten. Bei derselben gebrauchen sieBogen und Pfeile, die größer und hübscher sind als die derKüsten-Jndianer. Sie bewohneil ein flaches Land und sind ge-übte Wanderer. Wenn der Boden mit Schnee bedeckt ist, be-dienen sie sich der Schneeschuhe."
„Die Sprachen dieser Stämme sind vollständig verschiedenvon denen der Stikeens. Den Gebrauch des Eisens haben sieerst vor kurzem kennen gelernt, indem das Stikeen-Volk ihnenMesser, Gabeln u. a. gebracht hat, wofür es Lebensmittel (welcherArt dieselben waren, kann ich nicht sagen) eintauschte".
Der Name Kunana oder Gunana für die Bewohner desInnern findet sich zuerst bei Weniaminow. „Die Völker, welche
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