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4 (1903) 1085 bis 1096
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1095.

noch vollends mit diesen Kreisen in unmittelbare Berührung ge-bracht. Durch den ganz offen die wahren Thatsachen dieser Ehe-verbindung aufdeckenden Bericht in dem vom Grafen Roger selbstangeregten Geschichtswerke ist das klarste Licht über die Ursachendieser Anknüpfung verbreitet. Urban II. fand, daß König Konradnicht stark genug mit Kampfmitteln versehen sei, um gegen denVater etwas ausrichten zu können, und so schickte er nach Berath-schlagung mit der Gräfin Mathilde den Grafen Konrad, der zuden wichtigsten Rathgebern des jungen Königs zählte und, da erselbst Italien entstammte, die Verhältnisse genau kannte, an denGrafen Roger, den mächtigen Beherrscher Sicilien's und Calabrien's,als Boten ab, mit dem Aufträge, um die Hand der Tochter desGrafen zu werben. Ein Schreiben Urban's II. nahm Graf Konradmit, worin ausgeführt war, wie sehr es der römischen Kirche zumVortheile gereichen werde, wenn dem in seiner Treue anhänglichenjungen Könige durch die ihm von dem künftigen Schwiegervaterzu Gebote zu stellenden Machtmittel, entgegen seinem jetzigen Un-vermögen, gegenüber dem Vater die Kraft verliehen werde, dieFeinde der heiligen Kirche Gottes darniederzukämpfen. GrafRoger zog nach Durchlesung des päpstlichen Briefes seine Getreuenund besonders den Bischof Robert von Traina zum Rathschlagheran, worauf in Unterhandlung mit dem Grafen Konrad Alleseidlich festgestellt und von Roger's Seite die Einwilligung gegebenwurde. Nach Feststellung des Hochzeitstages reiste Konrad, reichbeschenkt, zurück, und Roger schickte auf einer sehr ansehnlichenFlotte mit reicher Geldausstattung den Bischof Robert und welt-liche vornehme Herren mit seiner Tochter nach Pisa; ehrenvollholte hier der König mit dem seiner Würde entsprechenden Gefolgeseine Braut ein, und feierlich wurde die Hochzeit gehalten. Wen»nun aber diese Erzählung einflocht, Graf Konrad habe durch diebeschleunigte Ueberbringung der Nachricht von der EinwilligungRoger's seinen königlichen Herrn sehr erfreut, so steht dem vondeutscher Seite eine da allerdings in unrichtiger Weise begründeteganz gegentheilige Ansicht entgegen. Da wußte man, daß Konradnur unter Ausübung von Zwang von Seite seiner Leute sich zuder Vermählung herbeigelassen habe, und suchte das daraus zu er-klären, daß der junge Herrscher habe unvermählt bleiben wollen,was zu dem dort gezeichneten Bilde, des streng kirchlichen, gott-gefälligen Mannes, wohl paßte. Allein Bernold erklärt durch dieEinräumung, die Braut sei noch ganz in Kinderjahren gewesen,diese Abneigung des Bräutigams hinreichend. Der Zweck, denUrban II. und Mathilde im Sinne hatten, war aber allerdingserfüllt^).

20 ) Bernold setzt erst jetzt nachdrücklich den völligen Bruch zwischen Batnund Sohn an: Ilsm (voran geht die ob. S. 427 in n. 17 aufgenommeneStelle über Heinrich IV.) ülin8 siu8 Obonroäuo, jain ctuctuni In rsgsni coro-natu8, so ab Mo psnitu8 osparavit, st äoinnas Llatbiläi rslignmgus üäelilwsoaneti Petri Lrniitsr eonjunotrm totnin robur patsrni oxereitu8 in l-ongo-