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6 (1907) 1106 bis 1116
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Zu Heinrich's V. Romzug im Jahre 1111.

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bericht von 1111 niedergelegte Schilderung der Vorgänge auf David zurück-zuführen ist, und zwar bis zu dem Satze, der den am 13. April geschehenenAbschluß verherrlicht: 8ie äsuigus ss. äis gloria in sxeslsis Üso 6t interra pux bommilms bouae voluut-ltis, ut ita ckieam, sst rseupsratü, ctuin tainiuvstsruta, st sstsuus iueorrigibitia äs rsZuo Lstristo seisnaatum abluta 8uutsLÄuckala; auch das über die Austheilung von Geschenken durch den neugekrönten Kaiser unmittelbar nachher Gesagte: ut ubseutibus ommuo iuersäibUsrusuioratu sit ist deutlich von einem Augenzeugen gesprochen (I, s., 245)'").

Neben den Acten der Lorouatio Romuua, die — allerdings unter Beachtungder ob. S. 188-185 hervorgehobenen absichtlichen Abweichungen — der Dar-stellung der Ereignisse zu Grunde zu legen sind, stehen geschichtschreiberische Aus-sagen, die besonders die Ereignisse, die am meisten Aufsehen erregen mußten,des 12. Februar und des 13. April, betreffen.

Ein Zeugniß vom italienischen Boden liegt in Donizo's Vita Uutbiläis,lud. II, in o. 18, v. 1173-1242 (88. XII, 402 u. 403). Donizo läßt Hein-rich V. gleich") — Iäu8 iu guarto Ilsdrui — in Rom auftretcn: alrao kasealipuplls mruiärms, guia vult vsusrars ipsius jussum uso spiseopium eupit utluinvsuäsrs, prsbsrs, nisi äux plus ipss jubsrst. Ganz Rom, in Aufzählung allerStände vom Papst abwärts, jubelt ob amorsm rsZis: Illmplläibus iuulti8 eumotaro lumius sumptis, antiguo mors proessmo rsgis donors tsteta üt sxtsusu,uummis siu8 ooopsrtu. Mit v. 1184 beginnt die Schilderung der Vorgängedes 12. Februar in der St. Peters-Kirche: Rex sltars pstsns bumilis salis stdsus elsmso8 ibat per ssalllm, psästswxtim, eruru plicudat; all summllm8eala6 8ua xorrigit ossuls, pupg-s. luvsstiturum 8upsr uram oou8truit unurn,seelssills immmi8 guoct nuuguaiu vsuäsrst ulli, uou iuvsstirst, judsat uisipupri dsuigns: darüber allgemeiner Triumph, vor allem des Papstes. Doch derTeufel — xadulus, pvissus doiniuuin sslluetor iuiguu8 — zerstört den Frieden:Oumgus parat pupu ctars regi guasgus roZarat, ut veuiat inauclat; rsx äistulit,udclita trastaub, und v. 1199—1202 wird Heinrich V. selbst redend eingeführt:I'rissorum morsm cupio reZumgus äeoorem; uoto äst ut soln-w miedi äomuusp-lps. eoronain. Xmüus ast tustis psr ms ästur volo euuetis prssutidu8uo8tri rsgui, esu mos luit olim. Der Papst weigert sich: (v. 1203) Los sibinsguaguam voluit ccmeeäsrs pllps. — äuesrs gusm tseit rsx, dospieiogus rssspit.Xox aeesäsdat, eum talia rsx taoisdat, und poutitiess, eivss plures werdenauch gefangen gesetzt; die gsus Xlsmarma . . sdria raubt die heiligen Kreuze'").Aber sogleich erhebt sich der Widerstand der Römer: Xoets eodors euuotasimul sst Romana loeuta. 8urguut maus spatis, elipeis et eguis kalsrati;eoueutiuut dostss Xlsmauuos eorpors kortss, csäuut, oeeiäuut et sos psuitusguasi vineuut. 8eä üagraut srZa uimi8 dorum guipps xadsrna8; iusimul sxarmis st äsuariis dousrati plus aäamaut uummum, guam dslium viuosrssumptuw. Die Abwehr durch den König reiht das Folgende unmittelbar an:

10) H. Guleke: „Der Bericht des David über den Römerzug Heinrich V. vom Jahre1111" — Forschungen zur deutschen Geschichte, XX, 406—428 — wollte die Xuualss Uatbsr-brunususss und weiter Otto von Freising und die Kaiserchronik als Benutzer des vonDavid geschriebenen Werkes aufführen. Schäfer wies die beiden letzteren Benutzungen inder oben genannten Abhandlung — 1SL u. 153 — zurück <vsrgl. auch Giesebrccht, III, 1210n. 1, in den „Anmerkungen") und wandte sich auch — 148 n. 148 — gegen die irrige An-nahme Guleke's, daß die beiden kaiserlichen Berichte, die Luvz-etiva über den Februar unddie Uslatis altsrn über den April, als eine einzige Relation anzusehen seien. Noch inseiner letzten — nicht vollendeten — Ausführung: „Zu den Paderborner Annalen" (NeuesArchiv, XXVII, 885-688) bestritt Scheffer-Boichorst oie Ansicht, daß David als Quelle desPaderborner Annalisten anzufehen sei, was zur Folge haben würde, daß die von Schesfer-Boichorst in feiner Ausgabe, 89, für den Abschnitt von 1111 ausgesprochene Belobung — derfrischen und warmen Darstellung — David znkäme (dagegen würde allerdings der satz derXuualss Uatksrbruuuousss am Schluß der Erzählung der Aprilvorgänge: US lougiussorurous protrasto t'a-tieiiurn Isstoribus gousrstur — 125 — mit der hier in u. 7 stehendenAutor-Bemerkung gut zusammenstimmeu).

11) Donizo schließt direct an die ob. S. 185 in u. 46 stehende Erwähnung Arezzo'san und redet nicht vom Austausch der Gesandtschaften zwischen Papst und König.

12) Die ganzen dem Tumult und der Gesangcnsetzung, in der Berlesung der Urkunden,vorangehenden Ursachen des Bruchs Heinrich's V. mit dem Papste bedeckt Donizo mit Still-schweigen. Dagegen erwähnt nun er ällein, gewiß richtig — vcrgl. Hauck, KirchcngeschichteDeutschlands, III, 8. u. 4. Allst., 992 u. 1 —, daß Heinrich V. die Genehmigung der In-vestitur im gegebenen Augenblicke ausdrücklich verlangt habe.

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