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6 (1907) 1106 bis 1116
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1107.

die Kirche von Speier, durch Rücktrittserklärung, ihren Vorstehereingebüßt zu haben. Nachdem Gebehard, unter Mißbilligung desSchrittes in seinem Kloster, Hirsau mit dem bischöflichen Amtevertauscht hatte, war er auch in Lorsch, dessen Leitung gleichfallsin seiner Hand lag, sehr unbeliebt geworden. Er hatte da, durch denspäter als erster Abt von Prüfening sehr gepriesenen Erminold, dieOrdnungen von Hirsau einzuführen gesucht und dadurch die bis-herige Brüderschaft in Verwirrung und Auflösung gestürzt, so daß,wie an Paschalis II., so an Heinrich V. heftige .Klagen über dasschädliche Gebühren dieser Abteiführung gerichtet wurden. AberGebehard blieb nur ein Jahr und vier Monate in seinem bischöf-lichen Amte. Nachdem ihn längere Krankheit geschwächt hatte,entschloß er sich, da außerdem nach deutlichen Anzeichen auch inVolkskreisen sein Wiedereintritt in die Welt ungünstig ausgenommenworden war, in sein Kloster zurückzukehren, und er befand sichschon auf dem Wege dahin, als ihn ein Dazwischentreten aus seinerBischofstadt bewog, einzuwilligen, daß er in Bruchsal bleibe undda sich verpflegen lasse. Hier starb er nun, am 1. März, und seineBestattung fand danach, wie es seinem Wunsche entsprach, in dergrößeren Kirche von Hirsau statt, als dessen Abt schon gleich nachGebehard's Ausscheiden 1105 Bruno erwählt worden war. Ausdem Kloster Lorsch war der Nachfolger hervorgegnngen, der jetzt inSpeier an Gebehard's Stelle eintrat, Bruno, ein Graf von Saar-brücken, der Bruder des Kanzlers des Königs, Adalbert, und esist jedenfalls nicht zu bezweifeln, daß eben Adalbert den BlickHeiurich's V. auf diesen seinen geistlichen Bruder gelenkt hatte").

Geschichtskunde, III, 196, mitgetheilt: in prnesentin äomui 6uiäonis nredi-episcopi Visunsnsis, sanctns Vesontionsnsi eecissins subjeetionein et revsrsn-tiuin et obeäisntmm vvrain proinitto st super- snnetuin nttnrs proprin mannürmo (Merz, Genealogisches Handbuch zur Schweizer Geschichte, I, 26 ff., kenntin der urkundlichen Genealogie der Grafen von Froburg und Homberg, welchemGeschlechts Rudolf zugeschricben wird, dessen Namen nicht). Bergl. auchTronillat, Nonuments äs t'bistoirs äs I'nnsisn svscbe äs Luis, I, 229, woauch eine Urkunde Bnrchard's 1103 Uuäoltüs prepositus nennt, 218. — NebenRudolf ist in den Obedienzerklnrungen (I. e.) auch gleichzeitig — zu 1107 —dernuäus snnetas Imusonnsnsis esclesis nuuo oräinanäus episoopus genannt,über den Lononis Osstn episeopor. Imnsannsns., e. 18, Folgendes sagen:Oiroläus, tüins IV. Lnpientis äs Vunsinis (Faucigny), suseepit episoopntumDnusannensein post Oononem (vergl. über diesen in s. 12 behandelten BischofBd. II, S. 171, in n. 104); set guoto anno ab inenrnntions Domini, vslgunmäiu eum tenuit, non legi (88. XXIV, 800).

^) Den Rücktritt Gebehard's (vergl. über seine Einsetzung für SpeierBd. V, S. 247, 250, 255) erwähnt die Ilistoria Ilirsnu^isns. moimst., e. 4,sehr eingehend, wobei als Grundton der Auffassung der Satz voransteht: (jui(so. Gebehard) nmforis äignitatis graäum näsptus, minoris vensrationis ünbitusest n ounotis, so guoä tants sstimntionis vir tam bonornbilem loeum (ss.Hirsau) pro spiseopntu rslinguers non renusret, so dass ihm das geradezu ineantieum vulgi gewandt wurde; beim Herannahcn des Lebcnsendes — äiuturnisInvguoribus — entschließt sich Gebehard — persunsus n guibusämn tnmitiaribnsnmieis — dazu: seeulnrin neZotin snm episeopntu rslingusrs st rrä pristinummonnsterimn rsrnsnre, ut, guos vivens ässsrers non rsensavit, snltsm vsl