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unter Hinweis auf die heiligen Vorschriften, abgeiviesen wurde,weil die heiligen Märtyrer nicht durch die Hereinführung vonResten verbrecherischer Menschen in ihre Kirchen in ihrer Ruhe ge-stört werden dürften. Wenn einer vereinzelt stehenden Nachricht,es fei auch über die Leistung von Eiden, die Bischöfe gegenüberLaien schon abgelegt hätten und noch oblegen würden, entschiedenworden, zugestimmt werden kann, so wäre darin eine gewisse Gegen-einräumung des Papstes, gegenüber dem aufgestellten Jnvestitur-verbot, für den König zu erblicken").
Unmittelbar geschahen aber auch Handlungen des Papstesgegenüber einer Reihe von Vorstehern deutscher und italienischerSprengel.
Schon gleich am Beginn der Versammlung, Sonntag 21. October,ertheilte Paschalis II. an Erzbischof Konrad von Salzburg die Weihe
^) Die Acten sind an der in n. 39 genannten Stelle, 565 u. 566, edirtlder vierte Abschnitt ist — eingeleitet durch: super oräiuntiouibus tsinporidusscisiuntis Letis, uinle perumxiinn vsutilnbnutur gusstioues, äesrsluiu — auchin Ekkehard'S in n. 40 vorangcstelltc Schilderung wörtlich ausgenommen, undim Ooäex Uclatrioi stellt als Nr- 135 — I. c., 252 u. 253 — eine etwas ab-weichende, auch von Weiland, t. o., 565, n. *, aufgenommene Fassung). DieVita ILscbutis II. des Petrus Pisanus nennt als Inhalt der csrtn onpitulndes Concils Festsetzungen cle iuvestituris, ite boruiuiis et sneruiusutis episeo-xoruui luiais exbibitis exbibsuäisgus (I. c.), und Hauck. I. c., 891 n. 4, weistdarauf hin, daß es nicht klar ist, ob das mit der durch Donizo (vergl. in n. 40)erwähnten Forderung Hcinrich's V. sich berühre (vergl. auch Peiser, I. e., 33u. 84, der in der Leistung von Hominium und Sacramentum der Bischöfe eineGcgenconccssion des Papstes für das Verbot der Laieninvestitur sehen will,unter Hinweis auf die gegenüber König Heinrich I. von England in 9. 6073eben in diesem Jahre 1106 gemachten Zugeständnisse). Ekkehard hält sich —obschon Augenzeuge — nur in ziemlich allgemeinen Ausdrücken über die Ver-handlungen: ruuttn sunt, xrout cnuouion äietnbnt eguitns, äs iuiiuiei
MLNuiis svulsa, ruultu cts structuris supsr bureuuiu posttis ässtruetn (ste.),hernach über Paschalis' II. Maßregeln: euurrure lougum sst, guuui . . . .xseuäospiscoxos äspousrst, cutbotieos constitueret, urcbiepiseopis pallin,mounstsriis prtvitsgin eouessserit . . . guneäuin oliru nbseisa ruembru neo-otssias iterum iueorpornvsrit, gunsäum etiam, guus insnunbiiiu viäebnutur,nuntbemutis nbseisious truuenverit; aber mag er auch hier vom Investitur-Verbot nicht sprechen (vergl. Henking, I. c., 93 u. 94), so deutet er dagegen gleichdanach, u. 1107, dasselbe deutlich genug an, wo er — vergl. in u. 44 — vonPaschalis' II. Erwägungen gegen die Reise nach Deutschland spricht: iusupsrsuZZersutibus guibusänm, guoct non Leits Zeus uostru clserstum illuct rseipiut,guoä guamtibst sectesinstienm iuvsstiturum Iniois u mnuibus neeipi vstut(t. e.), so daß mit Hauck, I. e., entgegen den Bedenken Giesebrecht's, I. o., 1205,auch die mit ^tiuct enpitulum cingeleitcten Abschnitte 5 und 6 der Acten indie Verhandlungen von Guastalla mit einzubeziehen sind. Vergl. ferner schonin n. 40 Donizo's Nachricht von der königlichen Botschaft. Nicht läßt sichsagen, ob etwa auch, was Petrus, Obrem, uiounst. Ousiu., an der in n. 83 be-rührten Stelle, hervorhebt: Postulat luteren impsrntor, ut pntris sui euänvsriu seetssiu sepstirl psrmitterst, net guoä xnpn rsspouäit, guoä snernruiusoripturnrum exinets sibi obsturet nuotoritus st luirueutoruiu probibsrst rs-vereutin etiviuoruiu: ipsos euim Vst murt^res suui in oostsstibus positos iclterribilitsr exiZisse seiret, ut seslerntorum enäuverg, äs suis bnsiliois pstts-reutur, ut guibus viventibus uou ooininuuiesmus, ueo mortuis eomwuuieurspossiinus, aus diesen nach Guastalla abgegebenen königlichen Auftrag sich be-zieht (vergl. die ob. in u. 9 stehende Stelle der ^uunlss ILtberbrullususss).