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6 (1907) 1106 bis 1116
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Schicksal der Leiche Heinrich's IV., zunächst in Lüttich. 9

doch nicht ganz an einem Zeugniß der Andacht, obschon die Ört-lichkeit, wo sie verrichtet wurde, der kirchlichen Weihe entbehrte.Denn ein Mönch von Jerusalem, der durch Zufall zu der Kappellegekommen war, sang ohne Unterbrechung Tag und Nacht Psalmen,so lange die Leiche da ihre Stätte hatte ^).

Doch schon nach neun Tagen wurden die Reste des Kaisersschon wieder von ihrem Ruheorte hinweg gebracht. Der König er-innerte sich des Wunsches, den der Verstorbene ihm hatte meldenlassen, in Speier beigesetzt zu werden, und so ließ er Boten nachLüttich abgehen, mit der Weisung, daß der Körper des Vaterswieder ausgegraben und zu ihm hiuübergeführt werde. So wurdeder Befehl erfüllt. Am 24. August kehrte der Leib Heinrich's IV.nach Lüttich zurück. Bei der unbegrenzten Hingebung und Gunst-erweisung durch das zusammenströmende Volk konnten die Geistlichenes nicht verhindern, daß der Todte sogar wieder in die Domkirchehineingetragen wurde, und jetzt traten nach einer aus Lothringenstammenden Schilderung jene Zeugnisse der Anhänglichkeit desVolkes an das Andenken des Kaisers offen zu Tage, die an andererStelle der Verfasser der Lebensbeschreibung so nachdrücklichschilderte. Während die Kirche ohne regelmäßigen Gottesdienst warund die Domherren sich vor dem Antlitz des müthenden Volkesverbergen mußten, ließ dieses in der einen Nacht durch im Lohngeworbene arme Priester die Gebete für den Verstorbenen besorgen,während Bewaffnete mit entblößten Schwertern um den Körper dieWache hielten. Am nächsten Tage vermochten kaum einige ältereLeute es durch ihren Rathschlag zu verhindern, daß der Versuchgemacht wurde, unter lautem Lärmen den Körper an den früherenBestattungsplatz hinzubringen; denn die begeisterte Hingebung warso groß, daß die Menge, so viele von ihnen nur die Bahre berührthatten, dadurch gesegnet zu sein glaubte. Einige scharrten auchdie Erde vom Grabe mit ihren Händen weg und streuten sie über

die Angabe des InbsIIus äs rebellione, daß die Leiche in guanckain Nosas in-suiain — nnlluin ckivinmn altsrius super suin est t'aotnin — gebracht wurde(l. o.), dahin. Ueber Otbert lauten die Aussagen Ekkehard's, I. o.: bisockisnsisantein Otbsrtns castsrigne ooepisoopantss bao inter cetera rsoipiuntur ineonnnunionein poenitevtias oouöitions, guo eaäaver ipsius sxoonnnunioatiper se prickis in inonastsrio turnulatuni süocksrsnt st absgus nllo seputturaevel exegniaruin oominunions in looo non oonseorato cksponsrsnt (I. c.), undder Lnnalss katberbrunnsnsss, in der da durch Scheffer-Boichorst geschaffenenReconstruction: (juia Imperator Usinrious .... inorlnus tnit in exeoininuni-oatione et (vergl. in n. 4> sspultns est, Ottlricius bisockiosnsis episoopusbaunitnr. kaulo vsro post tilii impöratoris gratiain obtinst, banno solvitur,ab otüoio äivino snspenciitnr (I. e.), auch in Roäulti 6ssta abb. Vruäonens.,Inb. VII, e. 1: bipisoopus novitsr imperatori (so. Heinrich V.) rsoonoiliatusInsrat, ckskuncto Ilsoäii patrs iinpsratoris, euius partes oontra üiinm ack-jnverat (88. X, 264).

st An diese Aussage über den Isrosoliinitanns guiäarn inonaebus knüpftder Inbellns de rsbellians die Betrachtung: ?ro dolor! tzuoä nmguain talispersona ita inernit traetari a tilio suo et a regni prinoipibus, st nisi acksssstuloio ckivina, nsguaouam in extreinis suis ei sie evsnirst (i. c.).