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zwei Fehler aufwcist, welche seine Schönheit bedeu-tend beeinträchtigen. Der erste ist der, daß dieHütte rechts, wenn gleich nur ein Weniges, dochimmer um Etwas außer der Proportion zu den Kü-hen steht, der zweite ist, daß die Schatten der dreiKühe nach zwei verschiedenen Richtungen hinfallen.
3l. Zwei Farbenskizzen vom selbigen Meister.Auf der ersten erblicken wir im Hintergründe zweijähe, kahle Bergwände, von einem Strome bespült,der sich von ihrem Fuße her zwischen grün bewach-senen Abhängen nach dem Vorgrunde windet. BeideBergwände treten im tiefsten Hintergründe ausein-ander und offnen so den Blick in ein ferneres zweitesThal, dessen graue Schatten der Phantasie eineschauerlich angenehme Beschäftigung gewähren. Zwi-schen den Bcrggründcn und den grünen Vorhügclnerblickt man am rechten Ufer des Flusses eine Mühle,welche durch ihre Proportionen die gewaltige Tiefedes Thales uns kund gibt. Betrachten wir dasDargestcllte näher, so gewahren wir, daß das Thal,welches uns der Künstler vorgeführt hat, zu denQuerthälcrn gehört, und daß die dasselbe umste-henden Berge sich unter die der zweiten Formationclassifiziren. Nach beiden Seiten nämlich von demBerge eingeengt, hat sich der Fluß, indem er dienicht genug hinreichenden Widerstand leistende Berg-substanz nach und nach wcgfraß, ein immer tieferesBette gespült; jcmchr dieses sank, desto mehr hat dienach Verhältniß der zur Zeit andringcndcn Wasser-masse sich mehrende Kraft des Flusses den Bergunterwühlt, und dessen Schichten fortgcschwcmmt, so,daß diese, mehr geneigt als vertical stehend, bis zumFuße des Berges herunter gestürzt sind, und die noch