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der Mißgriff geschehen sein, daß man das Eingangs-thor der Academie sperrte. Diejenigen, welche andiesem Tage zu ihrer Arbeit in ihre Attcliers wollten,sollen gezwungen gewesen sein, durch das Fenster desPortiers den Eingang zu gewinnen. Das ist ein zubitterer Beweis der mangelnden Liebe, sprach man;cs werden uns nicht bloß die Attcliers verschlossen,sondern wir sollen auch öffentlich hcruntcrgesetzt wer-den. Das Publikum soll cs wissen, wer die Lieblingesind, und wir sollen es fühlen, wie man solche Lieb-linge hebt. Schon an dem geschloffenen Eingangsollen wir nachdenklich gemacht werden, wir sollendurch das Gitter schon die erste Ahndung bekommen,wir sollen über den Hof vor den versammelten Gästenvorbei paradiren um hinter uns her in unser Attc-licr herein schallen zu hören: das war auch einUngeladener.
So scheint bis jetzt Egoismus und Einseitigkeit ihrSpiel getrieben zu haben. Die rheinischen Talentescheinen sich verlassen und allein stehend gefühlt znhaben, sic scheinen immer mehr Gründe für ihreAnsicht ausgesucht zn haben, daß ihrem Streben znwenig geboten werde, sie scheinen das vermißt znhaben, was dem glühenden Drange eines seiner nochnicht mächtigen Genies Noth thnt, um sich mit sichselbst auszusöhncn und zugleich die Ruhe und Be-haglichkeit zu gewinnen, welche ihm zur Entwicklungseiner Anlagen, zur Bearbeitung der verworrenen undregellos wirkenden, seine Besonnenheit überragendenIdeen, zu einer wahren Belebung und ruhigen Lei-tung des Gefühls und der Einbildungskraft, zn einerErlangung eines zweckdienlichen tiefen Wissens, kurzzu einer Ueberwaltigung der ganzen Natur und ihrer