Druckschrift 
4 (1842)
Entstehung
Seite
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ihnen zusah, fühlte der junge Mann einmal wieder, daßer jung war. Die Erinnerung an Alles, was er so glcich-inüthig aufgeopfert, sprach zu ihm wie die scharfe Stimmeder Reue. Die schwebenden Gestalten der Frauen in ihrermalerischen Tracht, ihr glückliches Lachen, das durch diekühle stille Luft des HerbstmiitagS schallte, brachte seinemHerzen, oder vielleicht noch mehr seinen Sinnen die Bil-der seiner Vergangenheit zurück, diegoldenen Schäfer-stunden/' wo Leben nur Genießen war.

Er näherte sich immer mehr der Scene, und plötz-lich umringte ihn eine lärmende Truppe; und MaestroPaolo, ihm vertraulich auf die Schultern klopfend, riefmit herzlichem Tone:Willkommen, Eccellenza! wirfreuen uns. Euch unter »ns zu sehen!" Glyndon war- im Begriff, seinen Gruß zu beantworten, als sein Augeans dem Gesicht eines jungen Mädchens ruhen blieb,das sich auf Paolo's Arm lehnte, von so anziehenderSchönheit, daß ihm das Blut in die Wangen stieg undsein Herz pochte, als sein Blick dem ihrigen begegnete.Ihre Augen funkelten von schelmischer, muthwilliger Fröh-lichkeit , ihr halb geöffneter Mund zeigte Zähne wie Per-len; wie ungeduldig darüber, daß ihr Tänzer währenddes lustigen TobenS der klebrigen eine Pause machte,stampfte ihr kleiner Fuß den Bode» zu einer Melodie, diesie halb summte, halb sang. Paolo lachte, als er den Ein-druck sah, den das Mädchen auf den jungen Fremden ge-macht hatte."

Wollt Ihr nicht tanzen, Eccellenza? Kommt, legt