Druckschrift 
4 (1842)
Entstehung
Seite
82
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Siebentes Kapitel.

Onus, eustackia qualis

Vesliliulo seüeal? kaoies qnoa limina servel?

-1-6U SU./. /u/. 1/. 57^.

Und es ist tiefe Nacht. Alles ist zur Ruhe in demalten Schlosse Alles ist athemlos unter den schwer-müthigen Sternen. Jetzt ist die Zeit. Mejnour, mit sei-ner herben Weisheit Mejnour, der Feind der Liebe Mejnour, dessen Auge in Deinem Herzen lesen, undDir die verheißenen Geheimnisse verweigern wird, weilFillidens sonniges Angesicht den leblosen Schatten stört,den er Ruhe nennt,Mejnour kommt morgen! Benützedie Nacht! Halte Dir die Furcht fern! In dieser Stundeoder nie! So wackerer Jüngling wacker, trotz allerDeiner Jrrthümer, so, mit gleichmäßigem Puls, schließtDeine Hand wieder die verbotene Thüre auf!

Er stellte seine Lampe aus den Tisch neben das Buch,das noch offen da lag: er schlug die Blätter um, konnteaber ihren Sinn nicht entziffern, bis er auf folgendenAbschnitt stieß:

»Wenn denn der Lehrling so eingeweiht und vorbe-reitet ist, laß ihn das Fenster öffnen, die Lampen anzün-den, und seine Schläfe mit dem Elirir waschen. Er mußsich hüten, daß er nicht allzu rasch und anmaßend denflüchtigen, feurigen Geist in starken Zügen trinke. Davonkosten, ehe wiederholte Einathmungen den Körper all-