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4 (1842)
Entstehung
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war, war ein tiefer aber schmaler Spalt, überwachsenvon dem üppigsten Laubwerk, so daß das Auge nur we-nige Fuß unter die zerklüftete Oberstäche des Abgrundeshinabdringen konnte; aber auf die Tiefe konnte manleicht schließen ans dem dumpfen, leisen, eintönigen Brau-sen des nicht sichtbaren Wassers, das unten stoß, unddessen weitern Lauf man in einiger Entfernung verfol-gen konnte in einem ungestümen raschen Strom, der diewüsten, öden Thäler durchschnitt. Links schien die Aussichtbeinahe grenzenlos; die höchste Klarheit eines purpurnenAethers trug dazu bei, die Züge eines ausgedehnten Land-strichs ganz deutlich erscheinen zu lassen, den ein Erobe-rer des AlterthumS für sich schon als ein Königreich be-trachtet haben würde. So einsam und öde die Straßeerschien, auf welcher Glyndon heute gereist war, zeigtesich jetzt doch die Landschaft bedeckt mit Burgen, Thurm-spitzen und Dörfern. In weiter Ferne glänzte Neapelweiß in den letzten Strahlen der Sonne, und die Rosen-tinten des Horizonts verschmolzen mit dem Azur seinesherrlichen Meerbusens. Noch weiter entfernt, und in einer-andern Richtung der Aussicht, konnte man, dämmerndund schattenhaft, gehoben durch das dunkelste Laubwerk,die zertrümmerten Pfeiler der alten Posidonia erblicken.Dort, inmitten seiner schwarzen unfruchtbaren Reiche,erhob sich der unheimliche Feuerberg, während auf derandern Seite, durch mannigfach wechselnde Ebenen sichwindend, welchen die Ferne allen ihren Zauber lieh,mancher Fuß glänzte, an welchem Etrusker und Sybari-