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„Wer? er sagte es Euch ja selbst, ein Philosoph,ein Weiser."
„Hm! und sucht nach dem Stein der Weisen — he?ein Stück von einem Zauberer? fürchtet sich vor den Prie-stern?"
„Genau so. Ihr habt es getroffen."
„Ich dachte das; und Ihr seyd sein Jünger?"
„Ja."
„Ich wünsche Euch, daß Ihr gut durchkommt," sagteder Räuber ernst, indem er sich mit vieler Andacht be-kreuzte; „ich bin nicht viel besser als andere Leute, aberdie Seele, die Einer hat, ist einmal seine. Seele. Ichschlage ein wenig ehrliche Räuberei nicht hoch an, oderdaß man nöthigenfalis einen Mann auf den Kopf schlägt— aber einen Pakt mit dem Teufel machen! Ach! nehmtEuch in Acht, junger Herr, nehmt Euch in Acht!"
„Ihr dürft unbesorgt seyn," sagte Glyndon lä-chelnd ; „mein Lehrer ist zu weise und zu gut zu einemsolchen Vertrag. Aber jetzt sind wir, glaube ich, an Ortund Stelle. Eine herrliche Ruine — eine prächtige Aus-sicht!"
Glyndon blieb entzückt stehe» und betrachtete dieScene vor und unter ihm mit dem Auge eines Malers.Unvermerkt, während er dem Banditen zuhörte, war ereine ansehnliche Höhe hinangeritten, und befand sich jetztauf einer breiten, mit Moosen und Zwerggesträuchen be-wachsenen Felsplatte. Zwischen dieser Anhöhe, und einerandern von gleicher Höhe, worauf das Schloß gebaut