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schaft machen; thut mir den Gefallen und kommt mitmir in die Schenke dort, eine Flasche Lacrymä zu trin-ken." „Gerne," sagte ich. So traten wir in die Schenke.Als wir uns gesetzt, redete mich mein neuer Bekannter
so an: „Der Graf von O-hat mir sein altes Schloß
in der Nähe von B-zum Miethen angebote». Ihr
kennt den Platz?"
„Vortrefflich; Niemand hat daselbst gewohnt seiteinem Jahrhundert wenigstens; es liegt halb in Trüm-mern, Signor. Ein seltsamer Platz zum Miethen; ichdenke der Miethzins ist nicht bedeutend."
„Maestro Paolo," sagte er, „ich.bin ein Philosophund frage nichts nach Bequemlichkeit und Pracht. Ichbrauche eine» stillen abgelegenen Ort für gewisse wissen-schaftliche Erperimente. Dies Schloß wird mir sehr gutZusagen, vorausgesetzt, daß Ihr mich zum Nachbar an-nehmen, und mich und meine Freunde unter Euren be-sonder!: Schutz stellen wollt. Ich bin reich, aber ich werdein das Schloß nichts mitnehmen, was zu rauben sich derMühe lohnte. Ich will dem Grasen einen Miethzins be-zahlen, und einen zweiten Euch."
„Damit wurden wir bald des Handels einig, undda der sonderbare Signor die Summe verdoppelte, dieich selbst vorschlug, steht er in hoher Gunst bei allen sei-nen Nachbarn. Wir würden das alte Schloß gegen einHeer veriheidigen. Und nun, Signor, da ich so offengewesen, sprecht auch Ihr offen mit mir. Wer ist dieserseltsame Cavalier?"