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hoher Geburt; meine Mutter — der Himmel schenke ihrsanfte Ruhe! — eines GastwirthS hübsche Tochter. Na-türlich konnte in diesem Fall keine Ehe stattfindcn, undals ich geboren ward, erklärte der Münch mit großemErnst meine Erscheinung für ein Wunder. Ich ward vonmeiner Wiege an dem Altar gewidmet; und man behaup-tete allgemein, mein Kopf habe die orthodore Form fürdie Kapuze. Wie ich heranwuchs, gab sich der Münchviele Mühe mit meiner Erziehung; und ich lernte so baldLatein und Psalmenstngen, als minder wunderhafte Kin-der Lallen. Auch beschränkte sich des heiligen MannesSorgfalt nicht auf meine innern Vorzüge. Obgleich erselbst das Gelübde der Armuth abgelegt hatte, wußte erdoch immer dafür zu sorgen, daß meine Mutter die Ta-schen voll hatte; und zwischen ihrer Tasche und der Ei-nigen war bald ein heimlicher Verkehr eingeführt; dahertrug ich mit vierzehn Zähren schon meine Mütze schiefauf dem Kopf, hatte Pistolen in meinem Gurt stecken,und nahm den Gang und die Haltung eines galantenCavalierS an. Als ich so alt war, starb meine arme Mut-ter; und um dieselbe Zeit bekam mein Vater, der eineGeschichte der päbstlichen Bullen in vierzig Bänden ge-schrieben, und wie ich schon gesagt, von hoher Geburtwar, einen CardinalShut. Von dieser Zeit an erachteteer für paffend, Euren unterthänigen Diener zu verläug-nen. Er überwies mich an einen ehrlichen Notar in Nea-pel, und gab mir zweihundert Kronen zu meinem Unter-halt. Nun, Signor, ich lernte so Viel vom Gesetz ken-