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jungen Erben; Gawtrey für seinen Hofmeister — einenDoktor der Gottesgelahrtheit, Birnie für seinen Kammer-diener. Die Aufgabe für den Unterhalt zu sorgen, fielGawtrey zu, der seine Nolle aufs Haar traf, seine ernstenSpäße mit lateinischen Nniversitätsbrvcken spickte, fettund wohlgenährt anssah, knrze Beinkleider und einenSchaufelhut trug, und mit der Geschicklichkeit eines er-grauten Vikars Whist spielte. Durch seine Geschicklich-keitin diesem Spiel erwarb er Anfangs wenigstens genug,um ihre wöchentlichen Ausgaben zu bestreiten. Aber nachund nach wurden die guten Leute in Tours, welche unterdem Vorwand der Gesundheit der Ersparuiß wegen daselbstwaren, scheu vor einem so trefflichen Spieler; und ob-gleich Gawtrey immer feierlich schwur, er spiele mit dergewissenhaftesten Ehre, (eine Betheurung, welcher Mor-ton wenigstens unbedingten Glauben beimaß,) und nieein Beweis des Gegentheils an den Tag kam, so ist dochimmer ein Kartenspieler ersten Rangs ein verdächtigerCharakter, wenn die Verlierenden nicht genau wissen Werer ist. Der Markt verlor sich, und Gawtrey fand es endlichgerathen, ihre Reise weiter fortzusctzen.
»Ach !" sagte Gawtrey, „die Welt heutzutage ist sogroßthuerisch geworden, daß man nicht vortheilhaft reisenkann ohne einen Postcharakter und vier Pferde." Endlichbefanden sie sich in Mailand, was damals das Eldoradoder Spieler war. Hier jedoch fand es Mr. Gawtrey, ausMangel an Empfehlungen, schwer, in Gesellschaft zukommen. Die Adeligen, stolz imd reich, spielten hoch,