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daß auch unsere Zeit ihre Märchen hat, an denen wir alleparticipiren. Aber waö ist ein so vereinzeltes Nrtheil gegendie ganz anders lautende Sprache nur eines Eichhorn"Z,vieler Anderer hier nicht zu gedenken.
Otto hatte einen strengen Begriff von Kritik,wie die oben angeführte Stelle zeigt, wo er anführt, wieernst es ihm ist, wie sauer es ihm wird, die Wahrheit zufinden Er bekennt darum auch ausdrücklich, daß er
nur probaten Schriftstellern folge "ch, und diese citirt Ottofleißig. Ja nicht nur das, er hat selbst Quellen, die nichtdie gewöhnlichen seiner Zeit find. So führt er z. B. dreiFluthen an, die noachische"^), die ogygische *") und diedeukaliouische,'") während man damals über diese Ereignisseder Urzeit bloß die biblischen Nachrichten kannte und alsoauch nur Eine Fluth. Er war also selbst in der positivenKritik der Ereigniße über seine Zeit hinaus.
Ehe wir auf die besonderen Sphären übergehen, indenen sich der kritische Geist eines Geschichtschreibers zu be-währen hat und zeigen kann, bringen wir von dieser Eigen-schaft Otto'S noch einige allgemeine Beispiele bei.
Als er beim Papste in Viterbo war, kamen ebendahinauch Armenische Gesandte, und bei dieser Gelegenheit hörtOtto auch von jenem prssk^tsr ckolmnn68 sprechen, dernamentlich zur Zeit der Kreuzzüge in der christlichen Sageeine bedeutende Rolle spielte. Dieser Presbyter ckolumnss,(„sie enim eum nominara solsnt") sollte, weiß Gott wo,als Priefterkönig im Oriente Hausen, er soll, sagt Otto,
"9 Gcsch. d. Literatur, 2. Bd. Göttg. 180S. S. 305—307.
„Uso illgcc>rre sä in^rätitionem vvritstis_eircurnler-
tur." Oest. k>iä. II. 27. Llur. 730.
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'») 6Iiron. I. 3.
»5) 6I^on. I- IS.tlllrron. I. 17.