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ge» begann. Wer," rief der Schwärmer — »ochseh ich ihn vor mir mit seinen tiefen, glänzenden,eingesunkenen Augen uud dem wilden, von derStirn zurükgeschobenen Haar! — „Wer vermöchtemein Entzüken zu beschreiben, als ich zum erstenmaljenen Zusammenhang, den ich in meine Träume ge-rufen, schwach und undeutlich mabrnahm. Anfäng-lich fand nur eine theil- und sprungweise Verbin-dung statt; mein Aug erkante gewisse Gestalten,mein Ohr gewisse Töne die mir in früheren Träu-men vorgekommen. Allmäliq nakmen diese an Zahlzu uud bekamen bestirntere Umrisse. Endlich brachein schönes Antliz ans den rändern Formen hervor,zeigte sich Nacht um Nacht einen Augenblik unterihnen und verschwand dann, eben wie der Seefahrerbei umwölktem Himmel den Mond durch den Wol-kenstor scheinen und schnell wieder w-ggeden sieht.Meine Neugier war mächtig augeregt; das Gesichtmit seinen straleudeu Augen und engelhaften Zugenbrachte all die Empfindungen in mir zum Ausbruch,die noch keine lebendige Gestalt hcrvvrgerufen batte.Ich ward in einen Traum verliebt und was demPiqmalion seine Statue, ward meine Schöpfung fürmich. So hatte ich in dieser innigen, fortdauern-den Leidenschaft endlich meinen Lohn errungen.Mein Traumbild ward faßbarer; ich sprach mitibm, kniete vor ihm; meine Lippen drükteu sich aufdie seinigen; mir wechselten Schwüre der Liebelind der Morgen trennte uns nnr mit der GewiS-