Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
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ben zurükznrnfen; Kränze, die den Tag über-dauern, um die kirne zu miudcu welche die Weltsonst vergessen würde. Klagt er in unsterblichenLiedern um die Verstorbenen, so glaubt nicht daßirdischer Ruhm seiner Seele vorschwebe! sie istmit Gedanken, mit Empfindungen gefüllt, welchealles Lebende von ihr ansschliesten. Er flüstert sei-nem Genius jenem einzigen und ewigen Freund,der von der Wiege an mit ihm anfwnchs Schmer-zen zu, die zu zart sind für menschliches Mitgefühl.Uebergibt er dieses Geständniß später der Menge,so geschieht es allerdings in Hoffnung auf Ehre,aber Ehre nicht für sich selbst, sondern für das We-sen das nicht mehr ist.

Siebzehntes Kapitel.

Brief Trevylpans an.

Koblenz.

Ich danke Dir, theurer Freund, für DeinenBriefen dessen Beantwortung mir im Lauf unse-rer raschen Reise bisher wirklich die Zeit, vielleichtder Mnth gefehlt. Hier jedoch werden wir unseinige Tage verweilen, und so schreibe ich Dir jcztam frühen Morgen, eh noch irgend Jemand sonst