Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
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bliebe. Ich zitterte eine Gestalt aiiznbeteii, welcheder erste Morgenstral ins Grab werfen konnte.

In diesem Gedankcnzng fing ich an zu über-legen ob cs nicht wol möglich sein dürfte, Träumemit einander zu verbinden, den fehlenden Faden zuersezen, die folgende Nacht die Geschichte des voran-qeqangcncn sortlciten zu lassen, also daß die altenFormen und Seenen wieder znfammcnträfen undso nicht nur in der einen Dascinshälste, sondern auchin der reichern und herrlicher» andern, ein zusam-menhängendes, harmonisches Leben zu führen. Nichtsobald mar dieser Gedanke in mir hervorgetreten,als ich mich mit Feuer auf seine Realisirnng warf.Bereits hatt' ich die Erfahrung gemacht, daß derGlaube der gross Schöpfer ist; daß mit Inbrunstglauben den Glauben verwirklichen heisse. So ließich denn m-iuem Gemüth keinen Zweifel an derAusführbarkeit seines Vorhabens zu. Ich schloßmich den Tag über ei», las kein Buch, flohdie Sonne selbst und zwang alle meine Vor-stellungen (und Schlaf ist der Spiegel Dessen waswir denken) in Eine Richtung, die Richtungmeiner Traume, damit die Fantasie von Nachtzu Nacht den Faden ihrer Wirksamkeit fortfezen undich mich voll von dem lezten Traum und vertrauendauf den nachfolgenden niederleqen könnte. Nicht nurfür Einen Tag oder einen Monat befolgte ich die-ses Verfahren, sondern seztc es mit beharrlicheinEifer so lang fort, bis es endlich Erfolg zu brin-