Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
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trachtete er blos, das junge Herz, welchem er seinAsses dahin gegeben, Ln erheitern nnd aufznmnthi-gen, und bewahrte den dunkeln Sturm seiner Augstfür die Einsamkeit der Nacht.

Dies war die eigeuthüiiilichc Bestimmung dieihm das Scbiksal gesezt hatte: als ihn dasselbein später» Jahren auf das grvsc Meer desStaats-lebcus hinaus warf, schien es entschlossen aus seinemHerzen jede Sehnsucht nach dem Land ausrcisscnzu wollen. Für ihn sollte es kein grünes, heimlichesPläzchen im Thal des häuslichen Glükes geben.Seine Barke sollte keinen Hasen, seine Seele nichteinmal den Wunsch nach §inhe kennen. Denn Thä-.tigkeit ist der Lethe in welchem wir allein unserefrüheren Träume vergessen, nnd das Gemnth das,zu kräftig um nicht den Kampf mit dem Weh derVergangenheit zu versuchen, dasselbe zu unterjochenstrebt, darf sich zu einem Znrükblik keine Zeit las-sen. Wer weis; welche Schmerzen des Wolthätcrsmanche der Welt dargcbrachte Woltbatcn zum Ur-sprung gehabt haben mögen! Wie die Ernte welchdden Menschen in der Sonne des Herbstes erfreut,durch die Regen des Lenzes hervvrgernsen ward,also mag oft der Gram der Jugend den Ruhm desMannesalters schaffen.

Entzükt von der Schönheit des Stromes wünschteGertrud die Reise bis Mainz fortznsezen. Derreiche Trevylha» vermochte den Arzt, der die Leidendein Koblenz behandelt hatte, sich.der Gesellschaft anzn-