Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
86
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.schließen, und noch einmal machte man sich den Ge-staden des mittelalterlichen Rheins entlang ans denWeg. Denn was die Tiber für die antike Zeit, das,ist der Rhein für.die Zeiten des Ritterthnms. Dersteile Fels und der graue, geschleifte Thurm, dasKernhafte und.ranh.Malerische des Feudalismusbilden die Grundzüge des Schanplazcs, und fast.könnte man sich im Dahinsegeln verstellen, man fahreden Strom der Zeit zurük .und die Denkmale alterPracht.und Kraft stiegen, eins ums andere, an sei-.nen Ufern auf!

Däne und.Du--e, der Arzt, .unterhielten sichim Hintergrund des Fahrzeugs von Steinen undErdschichten mit jener wunderlichen Pedanterie derWissenschaft, welche die Natur zu einem Gerippentfleischt und, unbewust der lcdendigen Schönheitder Welt, unter ihren Todtenbeinen nach Beute.sucht-

Sie überließen Gertrud und Trevylyan einan-der selbst, und,über die plätschernde Wand gelehnt,"gaben Diese sich schweigend dem Trübsinn hin, derBeide erfüllte. Denn Gertrud fing, vbwol nur zwei-felnd und vorübergehend, an zum Gefühl zu erwa-chen, welch kurze Spanne ihrem Lebe» noch gestat-tet sei, und der Lieblichkeit ihres Wesens drükte sichjezt noch jene düstere, unaussprechbare Anziehungs-kraft ans, die aus dem Borgefühl des eignen Todesentspringt. Sie kamen an der fruchtbaren InselOberwert,. ..dem, seiner rothen Trauben wegen