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und weke di« Bewohner zur Klage."" Und ich standauf und that wie mich der Stern geheissen."
Noch sprach Morven, als ein Knecht ans demHans des Königs auf die Menge zngerannt kam,der schrie laut: „der König ist todt." Da gingensie in den Palast und fanden den König erstarrtans seinem Lager, und seine mächtigen Glieder zn-sammengezogen und gekrümmt durch den Todcs-schmcrz, und seine Fäuste geballt wie zur Drohunggegen einen Feind; — den Feind alles Lebens! UndFurcht kam über die Schauenden und sie bliktenauf Morven mit tieferer Ehrerbietung, als derkühnste Krieger hätte Hervorrufen können, und tru-gen ihn znrük in den Rathssaal der Weisen, klagendund ihre Waffe» zum Zeichen des Schmerzens zn-sammcnschlagend, und riesen von Zeit zu Zeit:„Ehre sei Morven dem Seher!" Und das war daöerstemal daß das Wort Seher in jenen Gegendengebraucht ward.
Am dritten Mittag nach des Königs Tod kamSeiror zn Morven und sprach: „Siehe! mein Va-ter ist nicht mehr und das Volk trit diesen Abendum Sonnenuntergang zusammen, seinen Nachfolgerzu wälen; gewiß aber werden die Krieger und diejungen Männer meine» Bruder küren, denn erist bebauter im Krieg. Halt mir also Wort."
„Still, Knabe!" sprach Morven streng; „wages nicht die Zusage der Götter der Nacht in Zwei-fel zn ziehen."