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sie den Sohn Osla's in Deinem Hans weilen sä-hen. Sv könnte vielleicht das Missallen der Göt-ter der Nacht erregt werden. Gestatte daß dieHinterthür Deines Palastes unverriegelt bleibe, da-mit ich zur nächtlichen Stunde, wenn der Mondmitten am Himmel steht, unbemerkt tu Dein Gemachschleichen möge und den Saft mit Deinem WeinMische."
„Sei es so," sprach der König. „Du bist weisewenn auch Deine Glieder gekrümmt und kurz sind,und die Sterne einen länger» Mann hätten aus-wälen können." Und abermals lachte der König,und auch Mvrven lachte; aber in der Freude desSohnes Osla's war Gefahr.
Die Nacht hatte angefangen zu dunkeln unddie Bewohner waren in tiefen Schlaf begraben, alseine gellende Stimme durch die Straßen rief:„Weh, weh! wacht auf, ihr Söhne der Oescn —weh!" Und wild, bleich, erschrekl, den Speer in derHand, stürzten die riesigen Söhne des alten Stam-mes hervor, und sie sahen eine» Mann auf einerErhöhung mitten in der Stadt, der schrie: „Weh!"und es war Morven, der Sohn Osla's! Und alssie sich um ihn her gesammelt, sprach er: „Männerund Krieger, zittert vor Dem was Ihr hören wer-det. Der Stern des Westens hat zu mir geredet,und so sprach der Stern: „Unglük wird fallen ansdas Kömghans der Oese» noch eh der Morgengraut, deshalb geh Du jammernd durch die Straße»Bulwer'S ploniane XXII- H