Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
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seinen Busen und trug ihn nach Hans und pflegtesein mit Sorgfalt und fütterte ihn aus feiner Hand,bis er wieder zu Kräften gekommen. Und der Habichtkannte ihn und folgte ihm nach wie ein Hund.Und lächelnd sprach Morven zu fiel» selbst:Siehe,die leichtgläubigen Thoren um mich her halten aufden Flug und die Bewegung der Vögel. Ach willdiesen armen Habicht meinen Zweken zu dienen leh-ren." So zähmte er den Vogel und richtete ihnseiner Natur gemäß ab; aber er verbarg ihn sorg-fältig vor den Andern und äzete ihn im Geheimen.

Der König des Landes war alt und konntenicht mehr lang leben, und die Angen des Volkswaren auf seiue beiden Söhne gerichtet, und eswüste nicht, welcher der Würdigere sei für die Herr-schaft. Als eines Abends Morven durch den Waldging sah er den Jüngern von Beiden, der ein groserJäger war, gramvoll unter einer Eiche sizen undmit sinnenden Augen auf den Bode» bliken.

Was sinnest Du, o schnellfüßiger Seiror?"-fragte Osla'sSohn,und weshalb bist Du traurig."

Du kannst mir nicht helfen!" antwortete derKönigssohn streng.Geh Deines Weges."

Ha." entgegnete Morven,Du weist nicht, wasDu sprichst. Bin ich nicht der Liebling der Sterne?"

Hinweg! ich bin kein Granbart den die Nähedes Todes zum Schwachkops macht. Sprich mirnickt von den Sternen. Ich weiß blos von Demwas mein Aug sieht, mein Ohr hört."