Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
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Still!" entgcgnete Morven feierlich, und bc-dcktc sein Antliz;still, damit der Himmel Deinrasches Wort nicht rache. Siehe, die Sterne habenmir die Gabe verliehen die geheimen Herzen derAndern zn durchschauen, und ich kann Dir die Ge-danken des Deinigcn sagen."

»Sage sie, Ausgeburt der Niedrigkeit!"

Du bist der Jüngere und Dein Name ist minderbekant im Krieg, als der Name Deines Bruders:glcichwol möchtest Du gern höher als er geseztwerden, möchtest aufden hohen Stuhl Deines Vaterssizen.«

Der Jüngling ward bleich.Du hast Wahr-heit in Deinem Mund," sprach er mit wankenderStimme.

Nicht von mir, sondern von den Sternenkommt die Wahrheit."

Können die Sterne meinen Wunsch erfüllen?"

Sie können es; treffen wir uns morgen wieder."Damit wandte sich Morven in den Wald.

Am folgenden Mittag kamen sie wieder zusam-men.

»Ich Hube die Götter der Nacht befragt, undsie haben mir die Gewalt gegeben, um die ich ge-beten; aber unter Einer Bedingung."

Nenne sie."

Daß Du Deine Schwester ans ibren Altärenopferest. Du must einen Steinhaufen erbauen undDeine Schwester in de» Wald nehmen und sie ans