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„Still!" entgcgnete Morven feierlich, und bc-dcktc sein Antliz; „still, damit der Himmel Deinrasches Wort nicht rache. Siehe, die Sterne habenmir die Gabe verliehen die geheimen Herzen derAndern zn durchschauen, und ich kann Dir die Ge-danken des Deinigcn sagen."
»Sage sie, Ausgeburt der Niedrigkeit!"
„Du bist der Jüngere und Dein Name ist minderbekant im Krieg, als der Name Deines Bruders:glcichwol möchtest Du gern höher als er geseztwerden, möchtest aufden hohen Stuhl Deines Vaterssizen.«
Der Jüngling ward bleich. „Du hast Wahr-heit in Deinem Mund," sprach er mit wankenderStimme.
„Nicht von mir, sondern von den Sternenkommt die Wahrheit."
„Können die Sterne meinen Wunsch erfüllen?"
„Sie können es; treffen wir uns morgen wieder."Damit wandte sich Morven in den Wald.
Am folgenden Mittag kamen sie wieder zusam-men.
»Ich Hube die Götter der Nacht befragt, undsie haben mir die Gewalt gegeben, um die ich ge-beten; aber unter Einer Bedingung."
„Nenne sie."
„Daß Du Deine Schwester ans ibren Altärenopferest. Du must einen Steinhaufen erbauen undDeine Schwester in de» Wald nehmen und sie ans